09.10.2011
Die LB AG lädt alle Aktionäre zur Hauptversammlung am 05.11.2011 ein...
21.06.2011
Der beliebte Schmaadlecker-Shuttle wird am 04.09.2011 wieder fahren. Veranstalter ist in diesem Jahr der Verein Lumdabahn ...
Bereits mit Einstellung des Personenverkehrs auf der Lumdatalbahn im Jahr 1981 wurden die ersten dagegen protestierenden Stimmen in Bevölkerung und Politik laut, die im Laufe der nächsten Jahre nicht verstummen sollten.
Nachdem 1991 die Strecke dennoch auch für den Güterverkehr stillgelegt wurde, beauftragte der Landkreis Gießen die Deutsche Eisenbahn-Consulting GmbH (DEC) in Frankfurt mit der Erstellung eines Gutachtens über die nötigen Investitionen in die Infrastruktur bei einer vollständigen Wiederinbetriebnahme.
Das Ergebnis der DEC-Untersuchung wurde insgesamt positiv bewertet. Daher vergab der Kreisausschuss des Landkreises Gießen im Jahr darauf den Planungsauftrag "Betriebskonzepte für die Schienenstrecke Lollar - Londorf" an die Planungsgruppe Nord in Kassel. Deren umfassendes und detailliert erarbeitetes Gutachten bescheinigte einer Wiederinbetriebnahme ein sehr hohes Fahrgastpotenzial von mehr als 4000 Reisenden pro Tag.
Trotz dieser durchweg positiven Gutachten erfolgte keine Initialzündung zur Reaktivierung der Strecke.
Jedoch begann ein Arbeitskreis "Lumdatalbahn" des damaligen Fahrgastverbandes PRO BAHN Hessen (heute ProBahn & Bus) als Schnittstelle zwischen Bürgern und Politik an der Reaktivierung zu arbeiten.
Unter Federführung der PRO BAHN-Initiative gründete sich ein Zusammenschluß zwischen dem Verein Mittelhessische Regionalentwicklung (VMR), dem Zentrum Arbeit und Umwelt Gießen (ZAUG) und PRO BAHN.
Erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit war eine Sonderfahrt mit einem modernen Regionaltreibwagen zwischen Lollar und Allendorf am 31.10.2003.
Die Resonanz auf diese Sonderfahrt übertraf alle Erwartungen und ermutigte die Initiative, die Reaktivierung der Strecke im planmäßigen Schienenpersonennahverkehr weiter selbst voranzutreiben.
Da eine Aktiengesellschaft sowohl die Möglichkeit bieten würde, den Eisenbahnbetrieb eigenhändig durchzuführen, als auch durch Aktienerwerb die Beteiligung eines jeden Bürgers ermöglicht, fiel die Wahl auf diese Rechtsform.
Am 25. August 1995 wurde die Lumdatalbahn Aktiengesellschaft aus der Taufe gehoben.