13.08.2010
"Nach Lollar mit dem Schmaadlecker-Shuttle" - Ein weiterer neuer Pressetext für Sie zum Lesen ...
13.08.2010
"Schienenwege erhalten" - Ein neuer Pressetext der LB AG ist für Sie online ...
Viele gute Gründe sprechen für eine Reaktivierung des Schienenstranges zwischen Lollar und Londorf.
Die meisten davon lassen sich unmittelbar entdecken, wirft man einen Blick auf die Gegebenheiten und Entwicklungen im Lumdatal:
Die Strecke verläuft parallel zur belasteten Landesstraße.

Die Verkehrsströme verlaufen in Achse der Bahn.


Die Stationen liegen innerhalb der Orte in



Zubringerbusse würden den entfernteren Ortsteilen




Die Fahrzeit wäre deutlich geringer als heute





Das mehrfach gutachterlich errechnete






Mit dem Schienenverkehr ginge eine
Wie genau stellen sich diese Gründe dar?
Das idyllische Lumdatal weist wenig Industriegewerbe und somit wenige Arbeitsplätze auf. Daher besteht ein ausgeprägtes Pendleraufkommen.
Die Universität und die weiterführenden Schulen der Stadt Gießen üben eine ebensolche Sogwirkung aus wie die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten. Die Straßen rund um die Kreisstadt sind deshalb nicht selten überlastet.
Aktuell entdeckt die Region ihre touristische Anziehungskraft: Eines der landschaftlich reizvollsten Täler Mittelhessen lockt mit weiten, grünen Wiesengründen und dicht bewaldeten Höhen, Basaltsteinbrüchen, seltenen Tier- und Pflanzenarten, historischen Gebäuden und Naturdenkmälern zunehmend mehr Erholungssuchende an.
Traditionsreiche Veranstaltungen ziehen jedes Jahr viele Tausend Besucher in die Ortschaften entlang der Lumda - zum Nikelsmarkt in Allendorf, zum Krämermarkt in Staufenberg, zum Michaelis-Markt in Londorf.
Zahlreiche Ausflüger kommen auch während des "Autofreien Sonntags" - alljährlich im August -, um das schöne Lumdatal zu Fuß oder mit dem Rad ganz ungestört zu erkunden und am kulturellen und kulinarischen Rahmenprogramm teilzuhaben.
Die Bahn ist in der Lage, diesen ansteigenden Besucherstrom aufzunehmen. So würde die einzige durchs Lumdatal führende - parallel zur Strecke verlaufende - Landesstraße entlastet und zum Erhalt der Natur sowie der ursprünglichen Charaktere der Dörfer beigetragen werden.
Der Fahrplan sieht bereits einen dichten Takt auch an den Wochenenden und Feiertagen vor, um den "sanften Tourismus" im Lumdatal "sanft" zu unterstützen.
An den Werktagen lädt nach den Planungen der LB AG ein 30-Minuten-Takt die Bewohner des Lumdatals ein, für den Weg zur Arbeit, in die Schule, Universität oder zum Einkauf den komfortablen und umweltfreundlichen Zug zu nutzen.
Aber ist die Erschließung des Lumdatals mit öffentlichen Verkehrsmitteln heute nicht bereits ausreichend?
Der Verkehrsverbund Gießen (V.V.G.) hat sich seit Mitte der 90er Jahre viel Mühe gegeben, den Busverkehr im Lumdatal auszuweiten und attraktiver zu gestalten.
Dennoch bleibt die schnelle, leistungsfähige Bahn das Verkehrsmittel Nummer 1!
Busse sehen wir von der Lumdatalbahn AG als das Verkehrsmittel zur "Feinerschließung" der größeren Siedlungsgebiete in Lollar und Staufenberg sowie zur Anbindung der entlegenen Ortsteile. Kleinere und wendigere Busse als heute bringen die Fahrgäste direkt an den Bahnsteig der neuen Lumdatalbahn. Bahn und Bus arbeiten Hand in Hand: jeder Verkehrsträger wird seinen Stärken entsprechend sinnvoll eingesetzt.
Untersuchungen belegen eine Vorliebe der Kunden im öffentlichen Verkehr für den Schienenverkehr. Selbst dort, wo der Bus vergleichbare Fahrzeiten aufweist.
So gingen beispielsweise die Fahrgastzahlen zwischen Nürnberg Nordost und Gräfenberg bei vorübergehender Einstellung des Schienenverkehrs um 50% zurück, obwohl der Bus im gleichen Fahrplan wie der Zug fuhr. Nach Wiederaufnahme des Schienenverkehrs stiegen die Fahrgastzahlen wieder auf den ursprünglichen Wert.
Was macht die Bahn so viel attraktiver als den Bus?



Der Zug hat flexiblere
Kapazität.




Der Zug bedeutet
Lebensqualität.
Malen Sie sich doch einfach einmal aus, wie es wäre, wenn wieder ein Zug durchs Lumdatal führe...