Neujahrsempfang 2019

„Einladung                                                                              

Sehr geehrte und liebe Freunde, Förderer, Weggefährten der Lumdatalbahn, liebe Vereinsmitglieder,

das vergangene Jahr war ein Wendepunkt in unseren Bemühungen um die Reaktivierung der Lumdatalbahn und in diesem Jahr fängt eine neue Ära an. Deshalb wollen wir eine Zwischenbilanz ziehen, und das wollen wir etwas festlich begehen. Wenn auch das Jahr nicht mehr ganz so neu ist, laden wir Sie daher herzlich zu unserem

Neujahrsempfang

am Samstag, den 23. Februar 2019 um 11.00 Uhr in 35469 Allendorf (Lumda), Marktstraße 2, Reuning‘s „Halle der Kunst“ ein.

Bei einem Glas Sekt und kleinem Imbiss wollen wir allen eine kleine Überraschung präsentieren und hoffen, dass möglichst viele Gäste kommen.

Der Verein Lumdatalbahn e. V. freut sich auf Ihre Teilnahme!

Herzliche Grüße

Ihr

Vorstand

Verein Lumdatalbahn e. V.“

„Neue Ansätze für Reaktivierungen von Bahnstrecken im ländlichen Raum“

Verkehrsclub Deutschland, der ökologische Verkehrsclub, zu Reaktivierungen

Fünf Vorstandsmitglieder des Vereins Lumdatalbahn e. V., Manfred Lotz (Vorsitzender LB), Christa Becker, Malte Eiff, Kerstin Lotz und Alexandra Hamel-Bahr, waren einer Einladung des VCD Landesverbandes Niedersachsen e. V. am Samstag nach Hannover gefolgt.

Landesverbandsvorsitzender (VCD) Hans-Christian Friedrichs begrüßte unter anderem auch die VCD-Bundesvorsitzende Kerstin Haarmann. Durch das Programm führte Dr. Wolfgang Konukewitz, VCD-Landesvorstand.

Dr. Konukewitz stellte die Hessen vor. Ein Satz der Landrätin in einer Gießener Tageszeitung vom Januar 2017 war für die Einladung entscheidend gewesen ist. Das andere Standards im Bewertungsverfahren für kleinere Strecken im ländlichen Raum angewendet werden. In Niedersachsen wurden 80 Strecken untersucht, die man reaktivieren könnte. Zwei davon sind in die engere Auswahl gekommen. In Hessen sind es drei, die Lumdatalbahn, die Horlofftalbahn und die Aartalbahn, die jetzt im Koalitionsvertrag der Landesregierung verankert wurden.

Nun waren die zahlreichen Vertretern aus Niedersachsen und auch aus den anderen Bundesländern vertretenden Initiativen, Vereine oder Verbänden gespannt, wie das Bewertungsverfahren in Hessen verändert wurde, weil das Land Niedersachsen die Entscheidung aus Hessen abwarten wollte, um neue Kriterien in die NKU einfließen zu lassen. Darüber referierten Lotz, Becker und Eiff. Gleich zu Beginn waren es der erste Kreisrat aus Lüneburg Jürgen Krumböhmer, der sich wegen neuen Kriterien noch Hoffnung macht, die Strecken Lüneburg-Beckede und Lüneburg-Soltau und der Samtgemeindebürgermeister aus Fredenbeck Ralf Handelsmann mit dem Moorexpress, dass sie noch in die Auswahl der zu reaktivierenden Strecken zu kommen, was Modellcharter haben könnte.

„Der Druck wird größer“, so der erste Kreisrat. Gemeint war damit die Situation in und um Hamburg beziehungsweise Lüneburg. „Es gibt immer mehr Arbeitsplätze, die immer weiter vom Wohnort entfernt liegen. Es gibt immer weniger Ansiedlungsflächen für Wohnungen am Arbeitsplatz und für neue Gewerbeansiedlungen in den Ballungsräumen. Wenn die Menschen nicht am Arbeitsplatz wohnen können, so sollten die Arbeitsplätze in Wohnungsnähe geschaffen werden. Darüber muss schnellstens nachgedacht werden.“ So einer der Kernsätze. Des Weiteren ist die Reaktivierungen von Strecken wichtig, weil Familien dann auf ihr Zweit- oder sogar Drittfahrzeug verzichten können.

Wie Bahnverkehr touristisch genutzt werden kann, berichtete der Vertreter der Wisentatalbahn Karl Hermann Schorn (Sachsen/Thüringen).

 

Christa Becker (LB) berichtete abschließend über die Historie der Entwicklung im Lumdatal, Vorsitzender Lotz informierte über eine erfolgreiche Strategie des Vereins um die Reaktivierung und Eiff war es vorbehalten, über die NKU und deren neuen Kriterien zu berichten.

Als Fazit der Veranstaltung zog der Verein, dass die Situation in und um Hamburg mit der in Hessen mit Frankfurt und Gießen zu vergleichen ist und dass in Hessen die Landesregierung und der Kreistag hinter der Reaktivierung steht. In Niedersachsen sind es die Kommunen und die Landkreise, die für die Reaktivierungen stehen und sich sogar finanziell am Erhalt der Strecken beteiligen. Alles in Allem, ein gelungener Auftritt der Lumdataler in Hannover.

Von der Lumda an die Lippe – Verein Lumdatalbahn e. V. plant die nächste große Sonderfahrt

Am 21. September 2019 findet die nächste große Sonderfahrt des Vereins Lumdatalbahn e. V. statt. Sie führt von Lollar über Strecken der Kurhessenbahn zunächst nach Nordhessen und dann weiter nach Detmold im Lipperland. Auf dem Programm steht ein Besuch der Detmolder Privatbrauerei, deren denkmalgeschützte Gebäude sich am Rande der sehenswerten Altstadt befinden. Die Brauerei kann besichtigt und die Biere können verkostet werden. Die lebhafte Detmolder Altstadt wartet mit weiteren Sehenswürdigkeiten auf: ein von Wasser teilweise umgebenes Residenzschloss, das Lippische Landestheater, Rathaus und Erlöserkirche – alles ist vom Bahnhof aus fußläufig sehr gut erreichbar. Der Verein Lumdatalbahn e.V. bewirtet den Zug und leitet die Reisegruppe in Detmold. Die Altstadt kann auch individuell besucht werden.  

Der Fahrkartenverkauf beginnt, wenn die genauen Fahrzeiten des Sonderzuges feststehen. Wer ganz sicher dabei sein will oder wer die Sonderfahrt zu Weihnachten verschenken möchte, kann jetzt schon Gutscheine erwerben. Wer bis Weihnachten 2018 den Gutschein bestellt, erhält einen Frühbucherrabatt, außerdem gibt es einen günstigen Partnertarif. Infos unter www.lumdatalbahn.de oder unter 0170 9059459. Auf Facebook (https://www.facebook.com/LB.Verein/) läuft außerdem eine Werbeaktion mit Gewinnchance.

Lumdatalbahnverein vernetzt Freizeit- und Verkehrsangebote

Tourismus bedeutet mehr als die jährliche Urlaubsfahrt ans Meer, der Städtetrip nach Berlin oder die Tagesfahrt an die Mosel. Freizeitverkehr ist auch die Biketour nach Feierabend, die Verabredung zur gemeinsamen Wanderung, der Pferdeausritt der Enkelin oder die Skatertour des Enkels. Alles Aktivitäten, zu denen es keine große Kulisse braucht, dafür aber engagierte Städte und Gemeinden, die eine gute Infrastruktur bereitstellen und wagemutige Unternehmer oder Vereine – eben bürgerliches Engagement im klassischen Sinn.
Der Verein Lumdatalbahn nimmt sich seit Jahren der Frage einer guten Verkehrserschließung im Lumdatal an. Denn all die Freizeitaktivitäten verursachen Verkehr – und den gilt es nachhaltig zu gestalten. Das Auto allein ist schon lange nicht mehr die Antwort auf alle Fragen rund um die Mobilität.
Wie die Kombination der unterschiedlichen Fortbewegungsarten gelingen kann, was es überhaupt in der Region miteinander zu vernetzen gibt, darum ging es bei einer Informationsveranstaltung mit dem Titel „Kleines Tal – Großes Kino“ am 28.09.2018 in Rabenau-Londorf. Eine Referentin und zwei Referenten berichten aus ihrem Arbeitsfeld und standen für Fragen zur Verfügung.
Achim Girsig, Geschäftsführer des Lahn-Tourismus-Verbandes, beschäftigte sich mit der Einbindung des Öffentlichen Personennahverkehrs und ging auf aktuelle Entwicklungen ein. Entlang der Lahn spielt die Bahn als Transportmittel im Freizeitverkehr schon seit längerem eine besondere Rolle. Kirsten Steimel, Geschäftsführerin des Vereins regioTrend, ging der Frage nach, welche touristischen Schätze es im nördlichen Landkreis Gießen zu bewahren oder zu heben gilt. Über den Status quo und die Entwicklungstrends aus demografischer Sicht konnte Dr. Julian Neubert, Demografiebeauftragter des Landkreises Gießen, berichten. Er stellte die Ergebnisse des aktuellen Demografieatlasses vor.“

Präsentationen zum herunterladen:

Touristen ins Lumdatal holen (Gießener Allgemeine, 01.10.2018)

Derweil der Gießener Kreistag die Detailplanung und Kostenermittlung für eine Wiederinbetriebnahme der Lumdatalbahn einstimmig beschlossen hat, will der Verein Lumdatalbahn weiter die Werbetrommel rühren. Bisher galten hauptsächlich Berufspendler sowie Schüler und Studenten als große Nutzergruppen für eine künftige Eisenbahnlinie zwischen Londorf und Lollar. Im gut besuchten Bürgersaal am Bahnhof Londorf wurde jetzt ein zusätzliches Standbein beleuchtet: Wander- und Radtouristen. »Kleines Tal – Großes Kino« war der Vortrags- und Diskussionsabend im Rahmen der 35. Deutschen Schienenverkehrswoche des Deutschen Bahnkunden-Verbandes betitelt.

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Parlament befürwortet Fortgang der Planungen (Gießener Allgemeine Zeitung, 28.08.2018)

Nun gibt es die erste Grundsatzentscheidung eines Parlaments für die Wiederinbetriebnahme der Lumdatalbahn. Mehrheitlich, mit 16 Jastimmen, beschlossen die Stadtverordneten, dass sie den Fortgang der Planungen befürworten. Dieser grundsätzliche Beschluss bedeutet keine Verpflichtung, dem späteren Bauvorhaben tatsächlich zuzustimmen, sollte die Eigenbeteiligung den städtischen Haushalt finanziell überfordern.

 

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Lumdatalbahn – die präzise Planung ermöglicht eine sachliche Diskussion

Die Diskussion um die Reaktivierung der Lumdatalbahn hat deutlich an Dynamik gewonnen. Die vorgesehene Kombination aus Bahn- und Busbedienung mit dem Verzicht auf einen Begegnungsbahnhof lässt die Kosten sinken. Damit steigt das absehbare Verhältnis von Nutzen und Kosten deutlich über eins und die Maßnahme wird prinzipiell förderfähig. „Nicht mehr und nicht weniger wurde bis jetzt von den Gutachtern festgestellt“ sagt Manfred Lotz, Vorsitzender des Vereins Lumdatalbahn e. V.. Und weiter: „Außerdem wurde ein Szenario mit einem Bahnfahrplan im Stundentakt und ergänzenden Buslinien erstellt, die auch künftig eine lokale Erschließung mit dem Bus erlauben.“ 

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Großer Bahnhof heute für Lollar!

Bei bestem Wetter erster Spatenstich zum bevorstehenden Umbau des Bahnhofs Lollar durch Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, Dr. Klaus Vornhusen (Deutsche Bahn, Konzernbevollmächtigter für das Land Hessen) sowie weiteren Funktionsträgern.

Als kleines Dankeschön für das Engagement zur Reaktivierung der Lumdatalbahn überreichte der Vorstand des Lumdatalbahnvereins symbolisch einen Zug mit Hessenwappen und Zielausrichtung Rabenau-Londorf. Herr Dr. Klaus Vornhusen bekam eine limitierte LB-Tasse für einen schmackhaften Kaffee morgens.“

Forum Mobilität im Wiesbadener Landtag

„Gestern nahm der Lumdatalbahnverein sowie die AG Horlofftalbahn im Hessischen Landtag am Forum Mobilität auf Einladung von Thorsten Schäfer-Gümbel, SPD-Fraktionsvorsitzender teil und die Gelegenheit wahr, um bei den Podiumsteilnehmern die Reaktivierung der Lumdatalbahn und der Horlofftalbahn deren Wichtigkeit zum Ausdruck zu bringen.
In der Hoffnung, sich auch in nächster Zeit an die Reaktivierung der Lumdatalbahn und die Notwendigkeit für die Region zu erinnern, hat der LB e. V. den Herren Günter Rudoph (Mitglied des Regierungsteams von Thorsten Schäfer-Gümbel für das Ministerium für Verkehr und Mobilität, der ihn zuvor vorstellte), Kai Daubertshäuser vom RMV sowie Tobias Eckert (Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag) eine limitierte LB-Tasse vor rund 150 Teilnehmern durch das Vorstandsmitglied Kerstin Lotz überreicht.

Grünes Licht für die Reaktivierung der Lumdatalbahn (Gießener Allgemeine, 22.05.2018)

Der Vorstand des Lumdatalbahnvereins freut sich sehr über diese gute Nachricht!

»Aufgrund der bisherigen Untersuchungen habe ich dem Kreis Gießen empfohlen, mit der Vorplanung zu beginnen. Ich freue mich, dass dieses Projekt nun durch den Start der Planung auf den Weg gebracht werden kann. Mit dem erarbeiteten Gesamtkonzept stellt es auch eine Stärkung des ländlichen Raumes dar«, erklärte der hessische Verkehrsminister Al-Wazir.

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Jahresrückblick 2017

Die Entwicklung an der Lumdatalbahn und im Verein Lumdatalbahn e. V. 2017 – ein Jahresrückblick  

Im Jahr 2017 hat es die Lumdatalbahn in die breite öffentliche und politische Diskussion geschafft. Mehrere Parlamentsbeschlüsse mit dem Ziel, die Reaktivierung voranzubringen, wurden getätigt. Der Verein Lumdatalbahn war, was den wichtigen öffentlichen Diskussionsprozess anbelangt, sicher wieder der „Motor“ der Entwicklung. Noch mehr Öffentlichkeitsarbeit, noch mehr Gespräche mit Entscheidungsträgern waren von dem langsam wachsenden, aber immer noch überschaubaren Aktiven-Team nicht zu schaffen. So konnte das zweite selbst gesteckte Ziel des Vereins, nämlich der Substanzerhalt an der Strecke mittels ehrenamtlicher Arbeit und – im günstigsten Fall – die baldige Wiederinbetriebnahme für den Gelegenheitsverkehr, trotz intensiver Bemühungen noch nicht umgesetzt werden.

Der Verein ist im Jahr 2017 auf 66 Mitglieder (+ 13) gewachsen und wird seit der Jahreshauptversammlung am 19.01.2017 in Lollar von Manfred Lotz aus Allendorf (Lumda) geführt. Für die beliebten und für die öffentliche Wahrnehmung wichtigen Sonderfahrten wurde eine Arbeitsgruppe gegründet.

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