Willkommen auf der Seite vom Lumdatalbahn e.V.

geschrieben am 10.07.2016 22:23

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Am 4. September 2016 findet der Schmaadleckermarkt in Lollar statt. Wir vom Lumdatalbahn e.V. bringen Sie im Stundentakt bequem auf der Schiene zum Fest hin und auch wieder zurück. Die Pendelfahrten werden für Sie zwischen Lollar und Staufenberg-Mainzlar mit Halt in Staufenberg-Daubringen organisiert. Günstige Fahrkarten lösen Sie einfach bei unserem Team im Zug nach.

Fahrplan

Anschluss DB









Gießen ab 08:39
09:39
10:39 11:39
12:39 13:39
14:39 15:39
16:39
Lollar an 08:45
09:45
10:44 11:45
12:44 13:45
14:45 15:45
16:45











Lollar,
Gleis 11
ab 09:30
10:30 11:30 12:30 13:30 14:30 15:30 16:30 17:30
Daubringen  | 09:38
10:38 11:38 12:38 13:38 14:38 15:38 16:38 17:38
Mainzlar an 09:42
10:42 11:42 12:42 13:42 14:42 15:42 16:42 17:42











Mainzlar ab 09:50 10:50 11:50 12:50 13:50 14:50 15:50 16:50 17:50
Daubringen  | 09:54 10:54 11:54 12:54 13:54 14:54 15:54 16:54 17:54
Lollar
an 10:00 11:00 12:00 13:00 14:00 15:00 16:00 17:00 18:00
Anschluss DB









Lollar ab 10:09
11:09 12:09
13:09 14:09
15:09 16:09
17:09 18:09
Gießen an 10:18
11:18 12:18
13:18 14:18
15:18 16:18
17:18 18:18

(Alle Angaben ohne Gewähr)

Fahrkarten sind am Markttag in unserem Zug zu günstigen Preisen erhältlich
(Genaue Preise unten im Fahrplan abrufbar).
Steigen Sie einfach ein - Wir kommen auf Sie zu !

Personen können den Schmaadleckershuttle 2016 gratis nutzen, wenn sie am Fahrtag sich dazu entschließen bei uns Mitglied zu werden und einen Antrag vollständig ausfüllen und verbindlich unterschreiben.

Besuchen Sie auch unseren Infostand auf dem Markt !

Unser aktuelles Plakat mit allen Fahrzeiten, können Sie nachfolgend herunterladen.
Bitte beachten Sie auch unsere Partner, ohne die diese Sonderfahrten nicht möglich wären!

Plakat Schmaadleckershuttle

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geschrieben am 01.07.2016 23:12

Unvergessen und Junggeblieben – die Lumdatalbahn feiert Geburtstag

Am 1. August 1896 wurde der östliche Abschnitt der Lumdatalbahn von Grünberg nach Londorf eröffnet.

2016 ist das Jahr, in dem die Lumdatalbahn 120 Jahre alt wird. Ein Jubiläum, das der Lumdatalbahnverein mit Ihnen zusammen am 6. und 7. August in Rabenau-Odenhausen im liebevoll hergerichteten Bistro „Gleis 1“ feiern möchte.

Es gibt eine kleine Ausstellung zur Geschichte und Zukunft der Lumdatalbahn, Leckereien aus Francos italienischer Bistroküche und jede Menge Unterhaltung für Klein und Groß unter dem Motto „Geburtstagfeiern wie früher“, ergänzt um eine moderne Hüpfburg. Freuen Sie sich schon heute drauf.

Aufruf!

Wer hat noch historische Bilder der Lumdatalbahn, Berichte, Dokumente, aber auch Sammlerstücke oder Eisenbahnzubehör und möchte diese am 6. und 7. August bei unserem Eisenbahnfest leihweise zum 120 Jahrjubiläum ausstellen? Der Verein würde sich freuen, wenn Sie die Ausstellung mit einem Stück Geschichte Ihrerseits bereichern würden. Wir werden einen ausreichenden Raum zu Verfügung stellen.

 

Bitte um Nachricht an Kerstin Lotz (Vorstand LB e. V.) unter afraidera@googlemail.com
oder 0170 9059459.

 

Wie freuen uns auf Sie!

 

Ihr

Lumdatalbahnverein

geschrieben am 01.07.2016 22:48

>>Weiterlesen

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Spaß für die ganze Familie bei unserem Jubiläumsfest zum 120 Jahrjubiläum der Lumdatalbahn!

2016 ist das Jahr, in dem die Lumdatalbahn 120 Jahre alt wird. Ein Jubiläum, das wir mit Ihnen zusammen an diesem Wochenende feiern möchten!
Sie wissen es als Einheimischer wahrscheinlich schon: Leider existiert die gesamte Strecke nicht mehr.
Der Abschnitt Grünberg-Londorf wurde bereits 1963 aufgegeben.
Und auch im restlichen 14 km langen Streckenabschnitt herrscht seit 1981 kein planmäßiger Personenverkehr mehr. Nur noch Sonderfahrten und Güterverkehr gab es in den Folgejahren.
Wir arbeiten im Verein bereits seit langer Zeit daran, diesen Umstand zu ändern und sind in diesem Jubläumsjahr näher dran als je zuvor.

Direkt angrenzend zum WaggonBistro Gleis 1 in Odenhausen möchten wir Sie im alten Schulsaal am Samstag, den 06.08. sowie Sonntag, den 07.08. jedoch erst nochmal an alte Zeiten erinnern.
Mit einer Bilderausstellung würdigen wir an diesem Wochenende die bewegte Eisenbahngeschichte im Lumdatal, die bereits 1896 begann.
Sie sehen dort Motive von prächtigen Dampfrössern, die sich mit kleinen Waggons durch Allendorf schlängeln, können noch einmal komfortable Akkutriebwagen in Aktion sehen und schwelgen in Erinnerungen, wenn rote Brummer, auch im Volksmund Schienenbus genannt, plötzlich wieder vor Ihrem geistigen Auge durch Mainzlar und Treis tuckern.
Vielleicht waren Sie zu dieser Zeit auch ein Fahrgast? Erzählen Sie es Ihren Kindern, wenn wir für Sie die Zeit wieder zurückdrehen.

Gutes Essen & Spaß für die ganze Familie

Sie haben unsere Bilderausstellung besucht und möchten das Erlebte gerne mit einer netten Person sowie einem leckerem Essen verarbeiten? Da hätten wir was für Sie!
Auch bei unserem Eisenbahnfest hat das WaggonBistro Gleis 1 an der ehemaligen Lumdatalbahnstrecke in Odenhausen an diesen Tagen geöffnet.
Ob herzhaft und deftig mit leckeren Würstchen und saftigen Steaks oder gemütlich mit Kaffee und Kuchen:
Gastwirt Franco Tancredi versucht stets auf Ihre Wünsche einzugehen und wird Sie zu günstigen Preisen verwöhnen.
Bei gutem Wetter können Sie dort auch draußen Rast machen oder mit dem Rad die ehemalige Strecke erkunden.

Für Spiel & Spaß ist natürlich auch für euch Kinder gesorgt!
Wir bauen am Samstag eine Hüpfburg auf.
Darüber hinaus wird es an beiden Tagen Büchsenwerfen und Sackhüpfen geben.
Und für noch mehr sportliche Betätigung gibt es gegenüber einen Spielplatz. Da könnt ihr euch so richtig austoben.
Für alle, die lieber malen möchte, gibt es bei uns Malstifte und Ausmalzettel.
Und wer sein Glück lieber in einer Partie “Mensch ärgere dich nicht” probieren möchte, kann das ebenso bei uns tun.
Gebastelte Lumdatalbähnchen bieten für euch obendrein noch eine süße Überraschung!
Na, kommt ihr auch vorbei?

Neue Jubiäumstassen zum Fest erhältlich

Am 6. und 7. August können Sie bei unserem Eisenbahnfest am Stand neue Lumdatalbahntassen mit klassischen Motiven gegen eine Spende ab € 7,50 erwerben. Wir haben nun neben unseren Motiven von Treis, Allendorf und Londorf auch Bilder von Odenhausen, Lumda und Kesselbach aufgenommen.
Entscheiden Sie sich zwischen der Classic- oder der Jubiläums-Edition!

So finden Sie uns:
Kommen Sie in die Hauptstraße 17 in 35466 Odenhausen zum WaggonBistro Gleis 1

Standort bei Google Maps:
http://bit.ly/28WIKrl

Zeiten:
Samstag, den 06.08. von 14 - 18 Uhr &
Sonntag, den 07.08. von 14 - 18 Uhr

120 Jahre bewegte Eisenbahngeschichte - Wir freuen uns auf Sie!

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geschrieben am 16.05.2016 14:27

Die Fahrplananordnung der HLB liegt jetzt für unsere Informationsfahrt nach Korbach am kommenden Samstag, den 21.05. vor.

Wichtig:
Die Fahrt ist bereits ausgebucht!
Die Fahrzeiten sind somit rein für lokale Eisenbahnfotografen gedacht, die uns evtl. mit dem Auto folgen wollen!
Ankunftszeiten und Unterwegshalte für unsere Mitreisenden wurden bereits mitgeteilt.

Lt-G 72195 Marburg - Mainzlar
Marburg ab 10:09
Lollar an 10:23 (Gleis 11)
Lollar ab 10:40
Mainzlar an 10:50

RC-G 23060 Mainzlar - Korbach
Mainzlar ab 11:05
Lollar an 11:15 (Gleis 11)
Lollar ab 11:25
Wetter an 12:00 (Betriebshalt, Kreuzung mit 23217)
Wetter ab 12:11
Frankenberg an 12:33 (Betriebshalt, Kreuzung mit 23219)
Frankenberg ab 12:40
Korbach an 13:13

RC-G 23061 Korbach - Mainzlar
Korbach ab 14:40
Frankenberg an 15:12 (Betriebshalt, Kreuzung mit 23242)
Frankenberg ab 15:17
Wetter an 15:42 (Betriebshalt, Kreuzung mit 23224)
Wetter ab 15:46
Lollar an 16:15 (Gleis 11)
Lollar ab 16:25
Mainzlar an 16:35

Lt-G 72198 Mainzlar - Marburg
Mainzlar ab 16:40
Lollar an 16:50 (Gleis 11)
Lollar ab 16:58
Marburg an 17:13

Wegen der Eingleisigkeit zwischen Cölbe und Korbach sind Betriebshalte in Wetter und Frankenberg notwendig um die aus der jeweiligen Gegenrichtung kommenden Planzüge durchzulassen. Sie sind offiziell nicht zum ein und aussteigen vorgesehen.

Bei den Lt-Fahrten sind die Fahrzeiten nicht in Stein gemeißelt, Abweichungen können möglich sein.

geschrieben am 11.05.2016 09:40


Wir möchten eine weitere Sonderfahrt machen. Dafür brauchen wir täglich vom 11.5. bis 07.06. eure Stimme und hoffen auf Unterstützung!
Wir können 2.000 Euro Förderung erhalten.

Bitte stimmt am besten TÄGLICH ab für die Lumdatalbahn!
https://www.sparda-vereint.de/voting/spardafruhjahrsaktion-2016/die-lumdatalbahn-erfahrbar-fur-klein-und-gro/


Fast alle Kinder in Großstädten und in den Ballungsräumen nutzen Bahnen und Busse. Im ländlichen Raum sieht das manchmal etwas anders aus. Bei unseren bisherigen Sonderfahrten auf der Schiene trafen wir immer wieder auf Kinder mit großen, leuchtenden Augen und offenem Mund. Dazu erklärten die Eltern oder Großeltern, dies sei die erste Fahrt des Kindes in einem richtigen Zug. Wir finden, das muss nicht sein. Die Bahn ist ein sozialverträgliches und umweltfreundliches Verkehrsmittel und sollte selbstverständlich auch Kindern nahe gebracht werden.

Die Spende der Sparda-Bank erbitten wir für Eisenbahn-Sonderfahrten von Gießen oder Lollar auf den unteren Abschnitt der Lumdatalbahn. Die gesamte Lumdatalbahn führte früher bis Grünberg. Aktuell sind noch vier Kilometer betriebsfähig. Nur an ganz wenigen Tagen im Jahr wird die Strecke unterhalb der Burg Staufenberg von Personenzügen befahren. Wir wollen voraussichtlich im Spätherbst 2016 einen Fahrtag speziell für Kinder anbieten, die wir dann kostenlos oder zu einem symbolischen Fahrpreis mitnehmen. Selbstverständlich stehen die Fahrten auch Eltern und Großeltern offen. Diese sind vielfach selbst noch mit der Lumdatalbahn zur Schule, zur Arbeit und manche auch zur ersten großen Liebe gefahren.

Als Verein Lumdatalbahn e.V. kümmern wir uns intensiv um den Erhalt der Strecke. Dazu gehören Arbeiten zum Erhalt der Gleise, Kontakte zur Politik und Veranstaltungen mit dem Zweck, die Lumdatalbahn im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Unser Ziel ist die Wiederinbetriebnahme der Lumdatalbahn als moderne Regionalbahn zum Wohle der Region und ihrer Menschen.

Stimmt vom 11. Mai bis 7. Juni 2016 bei der Aktion "Vereint für Deinen Verein" für die Lumdatalbahn ab! Wir können 2.000 Euro Förderung erhalten.

Einfach auf den folgenden Link der Sparda-Bank gehen und für uns stimmen. Und nicht vergessen weitersagen!
https://www.sparda-vereint.de/voting/spardafruhjahrsaktion-2016/die-lumdatalbahn-erfahrbar-fur-klein-und-gro/

Wenn Ihr uns unterstützen möchtet... Täglich selbst kurz voten... Macht großflächig in Euren Kreisen aufmerksam und... teilt kräftig. Danke!

geschrieben am 10.05.2016 14:48

Zu diesen ersten sommerlichen Pflegearbeiten machten sich Helfer des Lumdatalbahnvereins dieser Tage auf, um die beiden Bahnstationen Daubringen und Mainzlar für bevorstehenden Verkehrstage benutzerfreundlich und fahrgastgerecht herzurichten. Gemeinsam haben mehrere Vereinsmitglieder am Montag den Grasbewuchs an den beiden Bahnbetriebsstellen geschnitten. Verstreuter Müll wurde eingesammelt und entsorgt. Bis zum Fahrtag am 21.05.2016 werden des Weiteren die Beschriftungen und die Blumenkästen installiert.

Diese Grünpflegearbeiten setzt der LB seit 1993 immer dann ein, wenn auch in den Gärten das Gras geschnitten werden muss. Nur durch diese Aktionen war es möglich, die Lumdatalbahn im Erscheinungsbild als reaktivierbare Bahntrasse im Bewusstsein zu halten.

Mit längerfristigem, ehrenamtlichem und bürgerschaftlichem Engagement ist es möglich, den gelebten Gemeinsinn nach außen zu transportieren. So soll die Ernsthaftigkeit des politischen Willens für eine Wiedereröffnung der Bahntrasse Lollar - Londorf nicht in Vergessenheit geraten. Einig ist man sich zudem unter den Vereinsmitgliedern, dass die Pflege der Bahnanlagen nicht nur hilft, das Erscheinungsbild vor Ort zu verbessern, sondern auch dazu beiträgt, den zuständigen politischen Stellen zu signalisieren, dass weiterhin stets ein langfristiges Interesse an einer Wiederinbetriebnahme besteht. Dies wird durch mehrere Nutzen-Kosten-Untersuchungen mit hohen Fahrgastprognosen belegt.

Der erste Sonderverkehr im Jahr 2016 wird am Samstag, den 21.05.2016 eine Informationsfahrt zum Thema "Der Kluge reist im Zuge" ab Mainzlar über Marburg nach Korbach sein. Diese Fahrt ist bereits ausgebucht.

Weitere Aktivitäten und Sonderfahrten sind bereits in Planung und werden rechtzeitig veröffentlicht.

Sie haben Interesse an weiteren Informationen rund um den LB e. V.? Dann besuchen Sie uns auf https://lumdabahn.de/cms/.
Wir sind ebenfalls auf Facebook für Sie stets aktuell vertreten. Der Lumdatalbahnverein ist für jede Anregung dankbar.
Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft oder möchten den Verein unterstützen? Dann wenden Sie sich an die Mitgliedsbetreuung: afraidera@googlemail.com.

Wir freuen uns auf Sie!

geschrieben am 27.04.2016 10:45


Lollar / Staufenberg / Allendorf-Lda. / Rabenau

Mit Genugtung sieht der Vorstand des Lumdatalbahn e.V. der neuen kommunalen Legislaturperiode entgegen. "Die jetzt in Lollar und Staufenberg ratifizierten neuen Koalitionsverträge enthalten jene Inhalte, die die Wiederinbetriebnahme der Lumdatalbahn befügeln werden", meinte auch der Vorstandsvorsitzende der Lumdatabahn AG i.L. Volker Thomas, der von 1981 bis 2011 als verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion dem Kreistag angehörte und in dieser Zeit das Projekt begleitete

Seit 1981 fordern Fahrgäste des ÖPNV im Lumdatal eine komfortablere und schnellere Anbindung nach Gießen, wie dies bis Ende Mai 1981 durch die Lumdatalbahn erfolgte. Seinerzeit traten jedoch Bus und Bahn bewusst gegenseitig in Konkurrenz zueinander auf.

Mit der Einführung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) im Juni 1995 und dessen einheitlichem Verbund-Tarif wurde dann das nebeneinander verschiedener Nahverkehrstarife im ÖPNV sinnhaft beendet. Ebenso wird daran gearbeitet, die Koordinierung der verschiedenen öffentlichen Verkehrsträger besser aufeinander abzustimmen. Regional-Express, Regionalbahn, Regionalbus, Linien-Taxi und sogar manche touristischen Angebote, wie der Vulkan-Express können mit dem RMV-Verbund-Fahrkarten unabhängig und variabel genutzt werden.

Lediglich bei der Verbesserung der Infrastrukturen dieser Umsteigebeziehungen zwischen Nahverkehrs-Bussen und Bahnen per Modernisierung der Haltestellen besteht im Landkreis Gießen hier und da noch Verbesserungsbedarf. Dies rührt sehr oft noch aus der historischen, längst überholten Konkurrenz zwischen Bahn und Bus. Man erinnere an das über drei jahrzehnte dauernde Gezerre um den Gießener Bahnhofsvorplatz.

Eine lückenlose Reisekette -ohne lange Fußwege- und mit guten Umsteigebeziehungen durch passenden Abfahrzeiten sorgen für vitale Fahrgastnachfrage, nicht nur im Ballungsraum. Auch die „neue“ Lumdatalbahn wird nicht ohne ergänzenden Buslinienverkehr in die Peripherieorte auskommen. Der Bus verhilft zur Erschließung der Fläche, während die Eisenbahn –als Rückgrat im ÖPNV- für Tempo, Platz und Fahrkomfort -wie auf Schienen- sorgt. Zusätzlich ist ein stringenter Taktfahrplan, der auch leichter einprägsam ist, per Lumdatalbahn darstellbar.

Schon heute bieten sich den Fahrgästen der Linie „520“ aus dem Lumdatal in Lollar mehrfach passende Umsteigezeiten. Die etwa 10 Minuten zwischen der Ankunft des „520“ an der heutigen Bushaltestelle "Ortsmitte" in der Marburger Straße bis zur Abfahrt des Mittelhessen-Express ab Bahnhof Lollar in Richtung Frankfurt/M. reichen zum umsteigen aus, auch wenn in Lollar unbequeme 500 mtr. Fußweg zwischen diesen beiden Punkten zurückzulegen sind.

Mit der neuen geplanten Bushaltestelle zentral in Lollar und nahe am Bahnhof (etwa an der Stelle des ehem. Lollarer Kino Rex bzw. ehem. Kaufhaus Heyer) reduziert sich dieser Fußweg voraussichtlich dann auf etwa passable 100 mtr. Eine Andienung der Linienbusse, wie andernorts üblich, direkt an Bahnsteige, ist in Lollar leider nicht realisierbar.

Selbst in der Gegenrichtung, also für Fahrgäste aus Gießen-Wieseck, mit Fahrtziel Marburg/Lahn bzw. Südkreis MR-BID erweisst sich die neue zentrale Bushaltestelle in Lollar künftig als vorteilhaft und zeitsparender, denn der zeitraubende Weg durch die gesamte Stadt Gießen bis zum doch eher südlich gelegen Gießener Bahnhof entfällt.

Der Lumdatalbahn-Haltepunkt „Lollar-Lumdaniederung“ in Höhe der Friedrich-Ebert-Straße wird hiermit seitens des Lumdatalbahn e.V. auch wieder angemahnt. Dieses große Neubaugebiet "Lumdaniederung" mitsamt der vorhandenen angrenzenden Bebauung, im Volksmund die „Lollarer-Kolonien“ braucht einen leistungsfähigen ÖPNV-Anschluß. An vielen reaktivierten Bahnlinien wurden sogar Neubaugebiete direkt an Bahnlinien erschlossen, weil man sich der Vorteile eines regionalen Bahnanschlusses schnell bewusst wird und Vorbehalte um etwaige Ängste wegen Bahnlärm schnell abgebaut sind. Moderne Schienenfahrzeuge sind leise.

Bahn und Bus funktionieren gut, wenn sie wie aus „einem Guß“ wahrgenommen werden. Auch der Gießener Kreistag hatte sich in 2015 zu Klimaschutzzielen per Erklärung verpflichtet. Regional vor Ort die überfällige Reaktivierung der Lumdatalbahn passt in dieses Raster.

Text: Michael Laux

geschrieben am 23.04.2016 11:37



„Der Kluge reist im Zug“ – Studienfahrt auf der Edertalbahnstrecke

Der Vorstand des Vereins Lumdatalbahn weist auf eine besondere Veranstaltung am 21. Mai hin. An diesem Tag sind aus der Rabenau und Allendorf (Lumda) alle neugewählten Kommunalpolitiker und aus Staufenberg und Lollar ausgewählte Fraktionsvertreter aller Parteien persönlich zu einer kostenfreien Informationsfahrt auf der Edertalbahnstrecke von Frankenberg nach Korbach eingeladen. Die Abfahrt erfolgt ab Mainzlar. Einstieg auch in Lollar und Frohnhausen möglich. Die eingeladenen Teilnehmer sollen bis zum 30. April ihr Anmeldeformular (oder per E-Mail bzw. telefonisch) unter -Mitgliedsbetreuung LB e. V. Marktstraße 24 in 35469 Allendorf (Lumda) -abgegeben haben. Danach können noch freie Plätze vergeben werden.

Weitere Interessierte können sich unter kontakt@bahnorama.eu oder

afraidera@googlemail.com (bzw. unter der Telefonnummer 0170-9059459) vormerken lassen.

geschrieben am 28.02.2016 14:06

► Ab sofort ab einer Spende von € 7,50 erhältlich:
Die hochwertige Motivtasse Lumdatal “Edition 3” mit dem Schienenbus VT 98 in Staufenberg-Treis am letzten planmäßigen Fahrtag im Jahr 1981.

► Wo zu haben?
Über unsere Schriftführerin Kerstin Lotz bei Facebook:
https://www.facebook.com/kerstin.lotz.5
(Einfach eine Nachricht schreiben und wir reservieren für Sie)
Sowie per E-Mail an kontakt@bahnorama.eu

► Hochwertige Qualität:
Die Tasse wurde mit dem bewährten Sublimationsdruck gefertigt.
Das bedeutet unser Motiv wurde in die Keramiktasse eingebrannt und die Tasse ist somit auch für die Spülmaschine geeignet !
Perfekt für jeden Kaffee oder Tee !

► Zum Motiv:
Als DB-Baureihe VT 98 wurden Nebenbahn-Triebwagen der Deutschen Bundesbahn bezeichnet. Ab 1968 wurden sie als DB-Baureihe 798 bzw. 796 geführt. Umgangssprachlich werden diese Schienenbusse zusammen mit ähnlichen Baureihen als Uerdinger Schienenbusse bezeichnet. Auch im Lumdatal waren diese Fahrzeuge bis 1981 regelmäßig anzutreffen. Als dann der regelmäßige Verkehr eingestellt wurde, kamen sie im Rahmen von Sonderfahrten ins Lumdatal.

► Unterstützer:
Unsere Motivtasse entstand mit freundlicher Zusammenarbeit von Wolfgang Richter

Die Dateien öffnen sich in einem neuen Fenster

geschrieben am 10.02.2016 19:53


Lumdatalbahn-Aktive fühlen mit den Unfallopfern von Bad Aibling


Das Zugunglück von Bad Aibling beschäftigt auch die Aktiven des Vereins Lumdatalbahn e.V. Kerstin Lotz und Michael Laux vom Vorstand des Vereins sprechen den Verletzten und den Hinterbliebenen der Todesopfer ihr tiefes Mitgefühl aus. Ihre Gedanken gehen auch an die Eisenbahner, die den Unfall nicht verhindern konnten. Mehrere von ihnen wurden selbst zu Todesopfern.

Kerstin Lotz und Michael Laux fragen sich, ob sich ein Unfall wie derjenige von Bad Aibling auch auf einer reaktivierten Lumdatalbahn ereignen könnte. Wenn Züge miteinander kollidieren, was äußerst selten vorkommt, sind meist viele Fahrgäste betroffen – so wie bei Unfällen der anderen Massenverkehrsmittel Bus und Flugzeug auch. Durch die Eingleisigkeit der Lumdatalbahn sehen die Vereins-Aktiven keine erhöhte Gefahr. Wenn die Lumdatalbahn in Betrieb geht, muss voraussichtlich eine einzelne Kreuzungsstelle zwischen Lollar und Londorf eingerichtet werden.

Das letzte größere Zugunglück mit Todesfolge in Hessen ereignete sich im April 2012 zwischen Offenbach und Hanau, auf einer mehrgleisigen Strecke. Ursache damals war ein Bagger, der eine Baustelle nicht rechtzeitig verlassen hatte. Das bislang schwerste Unglück im Hessen der Nachkriegszeit mit 17 Toten und 145 Verletzten fand 1990 in Rüsselsheim statt. Auch in Rüsselsheim war die Strecke nicht eingleisig, sondern mehrgleisig.

Jahr für Jahr werden etwa 2,6 Milliarden Fahrten mit der Eisenbahn in Deutschland zurückgelegt.

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