Willkommen auf der Seite vom Lumdatalbahn e.V.

geschrieben am 19.06.2015 12:09

"Tue Gutes und berichte darüber" könnte einer der Leitsätze sein, die die Aktiven der LB seit Jahrzehnten umtreibt. Fürwahr ist die Arbeit entweder hinter den Kulissen oder aber sichtbar draussen vor Ort, und sei es auch nur zum mülleinsammeln, unendlich.

Nun muss in Bezug auf den Bf. Lollar dazu differenziert werden. Lollar ist Haltepunkt des Mittelhessen-Express und wird zwischen morgens 4.20 Uhr den ganzen Tag über bis 1.38 Uhr in etwa im 1-h-Takt bedient. Was haben wir dann am Bf. Lollar verloren? Stimmt, DB Station und Service kümmert sich um die Bahnsteige, DB Netze um die Gleisanlagen. Dennoch gibt es am Bahnhof in Lollar auch (juristische) "Grauzonen", Es sind Ergänzungsflächen und die Zuwegung, die beide nicht zu den vorgenannten DB Tochtergesellschaften gehören.

Reisen in Zügen boomt, desgleichen in Linienbussen jedoch stagniert, sagen auch jüngste Untersuchungen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes aus. Deshalb gehört zu einer als angenehm empfundenen Reisekette dann auch das saubere Bild der Station Lollar. Auch in Daubringen und Mainzlar hängen übrigens wieder Abfallkörbe, die auch tatsächlich genutzt werden.

Zum Artikel (Seite öffnet sich im neuen Fenster):
http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Lollar/Artikel,-Freiwillige-raeumen-am-Lollar-Bahnhof-und-in-der-Lumda-auf-_arid,566140_regid,1_puid,1_pageid,42.html

Quelle: http://www.giessener-allgemeine.de/

geschrieben am 19.06.2015 12:00

Es ist anscheinend ein bundesweit ähnliches Phänomen, wenn Go-Vit schreibt: "Wir Bürger haben dem Probebetrieb zugestimmt." Unseren "Jahrestaktverkehr" per Schmaadleckershuttle zum Schmaadleckermarkt findet auch regelmässig viele Sympathien. Ja, die Leute wollen nicht unendlich diskutieren und über ein für und wider philosophieren, sondern endlich mal real und praktisch die Vorteile der Eisenbahn im Lumdatal wieder nutzen. Fahrkomfort, Fahrzeugausstattungsmerkmale, Sicherheitsaspekte, Kapazitätsverbesserung, geringe Lärmemmisionen moderner Triebwagen und deren Schnelligkeit lassen sich am besten vor Ort und real unter Beweis stellen.

Zum Artikel des Gießener Anzeigers (auch über unser Pressearchiv zu erreichen):
https://lumdabahn.de/cms/node/159

geschrieben am 19.06.2015 11:52

Die Stelle befindet sich zwischen Treis und Mainzlar (Blickrichtung Mainzlar). Rechts davon, außerhalb des Bildes, verläuft der Radweg. Genau dort endeten am Samstag den 28. Februar 2015 die Freischneidearbeiten der zurückliegenden Freischneidesaison.

geschrieben am 18.06.2015 22:46

In Allendorf/Lda. ein übliches Bild aus der zweiten Hälfte der 1970er Jahre. Das hier sichtbare Bild könnte im Januar oder Februar 1980 gegen 14 Uhr entstanden sein. Diese Akkutriebwagen kamen erst nach der 1. Ölkrise ins Lumdatal und waren im Bahnbetriebswerk in Limburg beheimatet. Es gab zwei Typen (515 und 517). Sie kamen über die Lahntalbahn nach Gießen und waren auch auf der Lahn-Kinzig-Bahn (Gießen - Hungen - Nidda - Gelnhausen) anzutreffen.

Bei den Fahrgästen im Lumdatal beliebt wegen:

a) Fahrkomfort eines 4-achsigen Fahrzeuges
b) Sehr leise Motoren, man hörte nur ein leises surren
c) Ausreichend Sitzplätze (in den im Bild sichtbaren beiden Wagen sind zusammen 174 Sitzplätze vorhanden gewesen)
d) In jedem Wagen 1 WC

In der Mittagszeit so nach 13.30 Uhr war dann kurzzeitig in Lollar der Bahnsteig 2 regelrecht "schwarz" vor lauter umsteigenden Schülern, die mit einem anderen Zug aus Gießen kamen (der weiter nach Marburg fuhr), in Lollar dann den in Gleis 3 wartenden Akkutriebwagen regelrecht "enterten". Der Umsteigevorgang ging wegen der vielen Türen auch schnell.

Heute ist noch 1 einzelnes Fahrzeug nicht betriebsfähig erhalten. Es dürfte in Lichtenfels stehen. Die Akkumulatoren waren unter dem Wagen-Innenboden angeordnet. Diese Batterien wurden damals über Nacht in Gießen gegenüber etwa in der Nähe des Telekom-Hochhauses (in der Liebigstraße) an einer Ladestation aufgeladen.

Einsätze moderner Akkutriebwagen heute im ÖPNV/Stadtverkehr sind nur in einer südfranzösichen Stadt bekannt.


1980 konnte man Limburger "Zigarren" auch auf der Nebenbahn Gießen-Lollar-Londorf erleben. 817 604 + 517 005 legen auf der Fahrt nach Londorf soeben einen Zwischenhalt in Allendorf (Lumda) ein.
Foto: Markus Engel

Quelle: http://www.drehscheibe-online.de

geschrieben am 18.06.2015 22:32

Was tun bei Verkehrsdruck ?
Seit Jahrzehnten klagen Autofahrer über dichten Verkehr morgens auf dem Weg zur Arbeit in die Zentren. Aufpassen ist auf den Straßen angesagt.
Seit ebenso vielen Jahren befinden sich die morgens nach Frankfurt fahrenden Züge auch an ihrer Aufnahmegrenze, der Fahrgast kann sich im Zug nochmal einen Sekundenschlaf unbedenklich gönnen.
Die Flexibilisierung der Arbeitszeit lockert diese immer gleichen Rush-Hour-Abläufe etwas auf, birgt aber speziell für ÖPNV-Nutzer den Nachteil, der verschlechterten Verbindungsdichte außerhalb der Hauptverkehrszeit.

So, wie man im Raum Bad Vilbel/Heldenbergen/Stockheim bzgl. Ausbau des "Stockheimer Lieschen" argumentiert, könnten wir im Lumdatal auch mit den gleichen Perspektiven locken.

Artikel zu dieser Nachricht (Seite öffnet sich im neuen Fenster):
http://www.fr-online.de/hanau-und-main-kinzig/main-kinzig-wetterau-mehr-kapazitaet-fuers--lieschen-,1472866,30118726.html


Die Niddertalbahn passiert im Sommer Nidderau-Eichen.
Foto: Renate Hoyer / Frankfurter Rundschau

Quelle: http://www.fr-online.de/

geschrieben am 18.06.2015 20:38

In Rabenau (Hessen) gibts keine Schienenfahrzeuge! ...Ist eine weit verbreitende Ansicht vieler Zeitgenossen. Stimmt das überhaupt?...Nein! Denn wer genauer hinsieht... Es gibt den bewirtschafteten Bistro-Waggon in Rabenau-Odenhausen, der bestimmt eine Reise wert ist (Gute Erfahrungen von Mitgliedern des Vereins lassen diesen Schluß zu - http://www.gleis1-rabenau.de), ...und ...ähm ...tja ...eher ein top-secret ...im Gebüsch ...und atypisch lackiert ...nur Wenige wissen Bescheid...

Alles ist relativ.

In 2012 gab es anläßlich des 110-jährigen Bestehens der Lumdatalbahn sogar regen Schienenverkehr in Londorf! ...Im Museum der Rabenau ;-)

So ähnlich verhält es sich mit der Beurteilung vieler Anwohner bezüglich der Brücken der Lumdatalbahn.

Link 1 - Gleis 1 Waggon Bistro Odenhausen:
http://www.gleis1-rabenau.de/

Link 2 - Geheimes Schienenfahrzeug:
http://phpbb.hunsrueckquerbahn.de/phpBB3/viewtopic.php?f=18&t=34581&p=133190

geschrieben am 18.06.2015 19:55

Zu beiden Seiten des Parkhauses an der Lahnstraße (in Höhe Bf.Gießen) entsteht seit einigen Monaten nach Leerstand der Lagergebäude am Güterbahnhof eine neue Siedlung mit etlichen Wohnungen. Dabei kann dann auch ein "Durchbruch" in der noch vglw. neuen Bahnsteig-Unterführung als abkürzender Weg entstehen. Mal sehen...

Über die Jahre des Zeitraumes der Stillegung der Lumdatalbahn hinweg sind dann an folgenden Stellen nahe zur Lumdatalbahn Bebauungen entstanden:

  • Londorf (Bereich südlich der Marburger Straße)
  • Allendorf (Bereich südlich der Gleise in Richtung Allertshausen)
  • Treis (Bereich südlich der oberen Burgstraße)
  • Mainzlar (Bereich südlich der Bahnlinie vom Wigentsbaum bis zum Didierwerk)
  • Daubringen (Bereich südliches Staufenberg = liegt nördlich zur Bahntrasse)
  • Lollar (Bereich "Lumdaniederung" in Höhe der ehem. Texasbrücke)
  • Gießen-Oswaldsgarten (Wohnkomplex direkt am Haltepunkt)
  • Gießen Stadt, direkt am Bahnhof sowie auch auf dem ehemaligen RKH-Gelände im Gleisdreieck)

Alle diese Besiedlungen bestärken den Gedanken zur Wiederaufnahme der Lumdatalbahn !

Bericht zu den Bauarbeiten (Seite öffnet sich im neuen Fenster):
http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giess...

Bild 1) So soll einmal das neue Wohnquartier „Zu den Lahnwiesen“ aussehen, wenn alles steht. Rund 400 Wohnungen sind insgesamt geplant.
Foto: red / Gießener Anzeiger

Bild 2) Großbaustelle: Auf der Fläche am alten Güterbahnhof geht es voran.
Foto: Maywald / Gießener Anzeiger

Quelle: http://www.giessener-anzeiger.de/

geschrieben am 18.06.2015 13:11

Mit der Eisenbahn begann nicht nur die Industrialisierung, sondern auch ein neues Zeitgefühl. Die Eisenbahn vermochte regelmässig zur gleichen Zeit am Ziel anzukommen, unterwarf sich deshalb aber selbst auch dem Diktat des Zeitdrucks. Fast, als wenn Dämonen über die Einhaltung betrieblicher Abläufe wachen würden. Die Eisenbahn beeinflusst die Lebenszyklen von Menschen. Moderne betriebswirtschaftliche Erkenntnisse und Strategen jagen denn auch heute noch immer und stet hinter dieser "Optimierung zeitlicher Abläufe" zur Maximierung von Gewinnen hinterher. Nicht Wenige verteufeln den Wecker, der frühmorgens am kuschelig warmen Bett lärmt. Nicht Wenige stellen die Zeitumstellung von Winter.- auf Sommerzeit (oder umgekehrt) in Frage.

Eisenbahn und Zeit ist eine fast intime Beziehung, und eines deren erfolgreichster "Kinder" ist der -Stundentakt-.

geschrieben am 18.06.2015 12:58

In dem Schaubild unten ist schematisch dargestellt, wo welche Pflegearbeiten durchgeführt werden (sollten).

A) Ganz links markiert einen Radweg

B) (Als Punkt) markiert schon die Grundstückgrenze des Bahngeländes;
B) (Als Fläche) heisst, der Entwässerungsgraben ist schon auf dem Bahngrundstück; der orangefarbene Bereich markiert die Fläche, die frei von Gebüsch und Gestrüpp zu halten ist, also gemäht oder gemult wird.

C) Dieser Bereich (gelb markiert) darf als Regellichtraum-Profil bezeichnet werden und ist der Kernbereich der chemischen Vegetationskontrolle, also normalerweise bewuchsfrei

D) Bis zur Stelle über dem D ersteckt sich diese gehölzfreie Zone, die hier bei B beginnt und von uns auch teilweise gemäht wird.

Hinter D beginnt dann bis
E) eine Zone mit Sträuchern und niedrigem Gebüsch, während ab

F) Dann darf eine Baumzone beginnen. diese kann dann etwa 10 mtr. vom Gleis entfernt sein.

G) Wurde hier als Grenzpunkt hinzugefügt, heisst, wenn der Geländeeinschnitt oben eine Brechkante hat, gilt das Bahngelände bis zu dieser Kante.

M = Gleismitte

geschrieben am 18.06.2015 12:50

Die Bahnbetriebsstelle Treis liegt etwa in der Mitte der Strecke. (Bahn-km-18,6) Das Nebengleis war 1981 noch vorhanden, aber schon nicht mehr mit Weichen angeschlossen. Die Fahrzeit ab Treis/Lda. nach Gießen/Bf. betrug etwa 22 Minuten. Treis hat etwa 1.100 Haushalte. und ist ein Stadtteil von Staufenberg (Hessen). Die Talenge des Lumdatales liegt in Treis/Lda.

Für Informationen zu den Bildern, gehen Sie mit der Maus auf die Bilder.

eine - H - Tafel markiert den Halteplatz einer Zugspitze (Lokomotive) bei planmäßig an einem Bahnsteig haltenden Zügen, sie steht üblicherweise rechts am Gleis ......doch es kommt vor, dass der betreffende Perron an der Stelle gegenüber der H-Tafel selbst rudimentär kaum noch erkennbar ist. (Blickrichtung Allendorf/Lda.; das Stationsgebäude liegt im Rücken des Bildautoren)
Fahrtrichtung Allendorf hinter der -H-Tafel in TreisDer im Bild sichtbare Arbeiter versah am Samstag d. 28.Feb. 2015 noch seinen Dienst in einem OEF-Schienenbus nach Oberlahnstein.

Seiten