Herzlich willkommen

auf der Webseite des Vereins Lumdatalbahn e. V.!

Wir setzen uns für den Erhalt und die Reaktivierung der Lumdatalbahn ein. Auf dieser Webseite stellen wir die Lumdatalbahn und unsere Ziele und Aktivitäten vor.

 

Deutsche Bahn hat sich bereit erklärt, Lumdatalbahn zum Zweck der Reaktivierung an die Hessische Landesbahn (HLB) zu verkaufen

Für eine Wiederaufnahme des Schienengüterverkehrs zum RHI Magnesita-Werk in Mainzlar ist ein bedeutendes Hindernis aus dem Weg geräumt: Die Deutsche Bahn hat sich bereit erklärt, die drei Kilometer lange Strecke zum Zweck der Reaktivierung an die Hessische Landesbahn (HLB) zu verkaufen, wie Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch mitteilte: „Das ist ein Durchbruch für die Standortsicherung des Werkes Mainzlar. Gleichzeitig bringt dies die Bemühungen um eine Reaktivierung der Lumdatalbahn für den Personenverkehr einen großen Schritt voran“, erklärte der Minister.

Die RHI Magnesita Deutschland AG hatte den Erhalt des Standorts von einer Wiederherstellung der Schienenanbindung über die derzeit stillliegende Lumdatalbahn zwischen Lollar und Mainzlar abhängig gemacht. Mit der Abgabe an die landeseigene HLB steht nun eine Betreiberin zur Verfügung.

Dies hat auch Auswirkungen auf die laufenden Planungen, den Personenverkehr auf der Lumdatalstrecke von Lollar bis Lohndorf wiederaufzunehmen. „Dass der Abschnitt bis Mainzlar auch zum Güterverkehr dienen wird, erhöht den Nutzen dieses Projekts und damit die Realisierungschancen“, erläuterte Al-Wazir.

„Ich freue mich, dass unsere intensiven Gespräche zu einem guten Ergebnis geführt haben“, sagte der Minister. Die HLB, das Land, der Landkreis Gießen, die Stadt Staufenberg und die RHI Magnesita werden nun zeitnah eine Vereinbarung abschließen und darin die Finanzierungsfragen regeln.

Quelle: Pressemitteilung des Hessischen Wirtschaftsministeriums


Dazu ergeben sich bereits erste Pressestimmen:

Gießener Allgemeine Zeitung: Streckenrenovierung in Mainzlar kommt: RHI-Werk gerettet?

Gießener Anzeiger: Landesbahn soll Strecke übernehmen

Sonderverkehr mit einem Postbus zum Nikelsmarkt 2022

St. Moritz – Davos – Allertshausen – Climbach – Nordeck – Winnen
Dem Schweizer Postbus ist kein Weg zu steil, Verein Lumdatalbahn e.V. chartert Bus-Klassiker zum Nikelsmarkt
Zum Nikelsmarkt am 30.10.2022 bietet der Verein Lumdatalbahn e.V. erstmals einen Sonderverkehr an. Vormittags und ab dem frühen Nachmittag gibt es einen Rundverkehr im Stundentakt durch die vier oberhalb des Lumdatals gelegenen Orte.

Der „Youngtimer“ Schweizer Postbus des Herstellers NAW von Omnibus-Historik Königstein passt hervorragend zu den „Bergdörfern“, wie sie im Lumdatal gerne genannt werden. NAW steht für „Nutzfahrzeuggesellschaft Arbon & Wetzikon“. Die Fahrzeugproduktion für den schweizerischen Markt lief zwischen 1982 und 2002. Die Busse waren auch auf den großen Alpenpässen zu Hause.
Der Verein will mit dem Sonderverkehr nicht nur einen „Klassiker“ für einen Tag nach Mittelhessen holen, sondern auch zeigen, dass komfortable Busse im Takt zur Bahn nach Allendorf/Lumda fahren können. In der Diskussion vor Ort erleben die Vereinsmitglieder nämlich häufig den Einwand, die abseits von der Bahn gelegenen Stadtteile hätten doch gar nichts von einer reaktivierten Lumdatalbahn.
Zum Nikelsmarkt bringt der Bus die Gäste mitten herein ins Marktgeschehen.

Fahrplan als PDF-Datei herunterladen

Stand der Reaktivierungen in Hessen

„Die Schiene ist ein umwelt- und klimafreundlicher Verkehrsträger“, sagte der Minister. „Die Reaktivierung stillgelegter Strecken ist ein Beitrag, auch abseits der Ballungsräume attraktive Alternativen zum Auto anzubieten. Die Chancen dafür sind deutlich besser geworden, weil das Bundesverkehrsministerium solche Vorhaben jetzt auch danach beurteilt, was sie für den ländlichen Raum bewirken. Hessen hat das seit langem gefordert. Damit ergeben sich neue Perspektiven für die Verkehrswende im ländlichen Raum.“

Weitere Informationen bei Hessen Mobil (PDF)

Weitere Informationen beim Lok-Report

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