Lumdatalbahn

Herzlich willkommen

auf der Webseite des Vereins Lumdatalbahn e. V.!

Wir setzen uns für den Erhalt und die Reaktivierung der Lumdatalbahn ein. Auf dieser Webseite stellen wir die Lumdatalbahn und unsere Ziele und Aktivitäten vor.

 

LB: #3 – Wie könnte eine reaktivierte Strecke im Optimalfall aussehen?

8. Juli 2021

In dieser Ausgabe sprechen wir zuerst über den neusten Stand der Reaktivierung. Außerdem überlegen wir, wie eine reaktivierte Strecke im Optimalfall aussehen kann!

 

 

Pressestimmen: Trasse der Lumdatalbahn in Treis für Autoverkehr nutzen

Meldung vom 24.06.2021 – Gießener Anzeiger – Trasse der Lumdatalbahn in Treis für Autoverkehr nutzen


Gegendarstellungen:

29.06.2021 – Gießener Anzeiger – Treis: “Nicht statt, sondern neben Bahn”

29.06.2021 – Gießener Allgemeine – Kritik an Gefeller reißt nicht ab

29.06.2021 – ProBahn und Bus – „Verkehrspolitik aus dem letzten Jahrtausend“

29.06.2021 – ProBahn – VCD, PRO BAHN und Pro Bahn & Bus im Deutschen Bahnkundenverband widersprechen Staufenbergs Bürgermeister Gefeller in Sachen Lumdatalbahn

29.06.2021 – VCD Gießen – Staufenbergs Bürgermeister macht Verkehrspolitik aus dem letzten Jahrtausend

Autoverkehr auf der Lumdatalbahn-Trasse?

Liebe Freundinnen und Freunde der Lumdatalbahn, die Ansichten von Staufenbergs Bürgermeister Peter Gefeller zur Nutzung der Lumdatalbahn-Trasse für den Autoverkehr in Treis sollten nicht unwidersprochen bleiben. Bleiben Sie auch nicht, dafür haben der Verkehrsclub Deutschland VCD, der Fahrgastverband PRO BAHN und Pro Bahn & Bus, unser Partner im Deutschen Bahnkundenverband, gemeinsam gesorgt. Lesen Sie die Stellungnahme oder in den nächsten Tagen auf den ebenso lesenswerten Seiten des VCD Hessen / Kreisverband Gießen oder von PRO BAHN Hessen.

LB: #2 – Wer kämpft für die Reaktivierung?

2. Juni 2021

Nachdem 1981 der letzte Personenzug im Lumdatal fuhr, fanden sich relativ bald Bürger zusammen die, die Züge ins Lumdatal zurück holen wollten. Angefangen hat alles als Bürgerinitiative, später als Aktiengesellschaft. Aus Verwaltungsgründen entstand aus der Aktiengesellschaft unser Verein “Lumdatalbahn e.V.”.

 

Weiterführende Links:

Tarek Al-Wazir äußert sich zur Reaktivierung der Lumdatalbahn

„Die Verbesserung der Anbindung der ländlichen Räume an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist der hessischen Landesregierung ein wichtiges Anliegen. Daher verfolgt und unterstützt das Land die Planungen zur Reaktivierung der Lumdatalbahn mit besonderem Interesse“. Weiterhin wird aus einem aktuellen Antwortschreiben des Staatsministers zitiert „…mit der Neufassung können gemäß § 2 (1), Nr. 2 und § 4 (1), Nr. 2 GVFG Reaktivierungen von Schienenstrecken mit bis zu 90 % der jeweiligen zuwendungsfähigen Kosten durch den Bund gefördert werden. Diese Förderung wird durch eine Komplementärfinanzierung des Landes weiter ergänzt. Die Fachabteilung meines Hauses hat auf der Grundlage des bereits eingereichten Planungsstandes der Reaktivierung der Lumdatalbahn das Vorhaben Anfang 2021 für eine Aufnahme in das GVFG-Bundesprogramm angemeldet…“. Abschließend bedankte sich der Staatsminister Tarek Al-Wazir für die engagierte Unterstützung dieses Reaktivierungsvorhabens.

Die Stilllegung des Personenverkehrs im Lumdatal 1981 – Gründe für eine Fehlentscheidung

Das letzte Fahrplanangebot der 1980er Jahre umfasste im Lumdatal noch sieben Zugfahrten pro Werktag und Richtung. Gegenüber den Vorjahren war der Zugverkehr sogar ein wenig ausgeweitet worden. Genutzt hat es nichts, die Zeit war fest vom Glauben an das Auto als alleiniges Verkehrsmittel der Zukunft geprägt. Der „Gießener Ring“ war entstanden, mit Fernstraßen-Anschluss in fast alle Richtungen.

Für die Bahn in den Regionen gab es noch kein Zukunftskonzept, die Bundesbahn setzte auf die „Schnellfahrstrecken“ und ein „betriebswirtschaftlich optimiertes Netz“. Weite Teile unseres Landes             wurden damals vom Schienenverkehr abgehängt. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Defizits und des Zuschussbedarfs der Deutschen Bundesbahn war eine Zielvereinbarung zwischen der Bundesregierung und der damals als Behörde organisierten Bahn getroffen worden, das Bahnnetz von 29.000 auf 23.000 Kilometer schrumpfen zu lassen.

Dabei hätte die Lumdatalbahn sogar im „betriebswirtschaftlich optimierten Netz“, das war ein Schlagwort der damaligen Verkehrspolitik, Chancen gehabt. Die Strecke befand sich bereits in einem weitgehend rationalisierten Zustand ohne personenbediente Stellwerke oder Schrankenposten. Und immerhin 702 Reisende pro Werktag und Richtung nutzten 1979 noch die wenigen Fahrten, was eine beachtliche durchschnittliche Besetzung pro Zug ergab. Aber die Politik wollte anders, die große Verkehrspolitik in Bonn ebenso wie die Bundesbahn-Direktion in Frankfurt.

In Londorf wurde der letzte Zug am 30. Mai 1981 mit einem Spruchband empfangen. Abschiedsfahrten waren in den 1970er und 1980er Jahren leider nicht selten. Ein Jahr zuvor hatte es die „Kanonenbahn“ von Lollar nach Wetzlar erwischt. Lollar war somit innerhalb von zwei Jahren vom Knotenbahnhof zur Durchgangsstation „geschrumpft“. Zum Glück ist das Zugangebot auf der verbliebenen Main-Weser-Bahn seit den 1990er Jahren kontinuierlich gewachsen.

Dem Bericht von Dieter Eckert zufolge gab es gegen die Stilllegung der Lumdatalbahn 1981 erheblichen Protest. Unterschriften wurden gesammelt, Verbesserungsvorschläge für den Fahrplan unterbreitet – leider ohne Erfolg. Den Rückenwind pro Lumdatalbahn spüren wir im Verein Lumdatalbahn zum Glück bis heute. Triebfahrzeugführer des letzten Zuges war übrigens Paul Hanl (Beuern) vom Bahnbetriebswerk Gießen.

Aus www.lumdatalbahn.de / historisch

„Tarek Al-Wazir äußert sich zur Reaktivierung der Lumdatalbahn“ weiterlesen

LB: #1 – Wo liegt überhaupt dieses Lumdatal?

3. Mai 2021

In der ersten Folge unseres Podcasts nehmen wir Sie mir auf eine kleine Reise durch das Lumdatal.

In dieser Folge sprechen wir auch über die Entstehung der Lumdatalbahn, neben dem Personenverkehr war von Anfang an der Güterverkehr wichtig. An der Strecke lagen mehrere Steinbrüche und Erzgruben. Die Strecke ging einst von Grünberg über Londorf nach Lollar. Der Abschnitt zwischen Grünberg und Londorf wurde bereits in den 1960er Jahren stillgelegt und abgebaut. Der verbliebene Abschnitt wurde noch bis 1981 im Personenverkehr betrieben. Auf einem Teilstück zwischen Mainzlar und Lollar fand noch bis 2016 regelmäßiger Güterverkehr statt. Nun ist die gesamte Strecke stillgelegt, unser Verein kämpft allerdings seit vielen Jahren für eine Reaktivierung!

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