Willkommen auf der Seite vom Lumdatalbahn e.V.

geschrieben am 16.06.2015 19:49

Das Erfolgsrezept eines modernen Bahnsystems?

..."ein dichter Fahrplan, gute Anschlüsse, moderne Fahrzeuge, einfache Tarife, eine leistungsfähige Infrastruktur, Kundenorientierung der Mitarbeiter und regionale Verbundenheit des Eisenbahn-Unternehmens."...

Nachzulesen, nebst weiteren Details und Beispielen hier (Seite öffnet sich im neuen Fenster):
http://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/2014/041-allianz-pro-schiene-stellt-deutschlands-erfolgs-bahnen-vor/


Der Nahverkehr in Deutschland boomt, oft sind die Züge überfüllt. Was die Pendler meist nicht wissen: Die Politik bestimmt, wieviele Züge fahren. Der Bund bremst den weiteren Ausbau derzeit aus.

©iStockphoto.com/acilo

Quelle: http://www.allianz-pro-schiene.de/

geschrieben am 16.06.2015 19:30

In beigefügtem Link ein schöner Bildbericht über die Inneneinrichtung eines neuen Triebwagens. Dieser Triebwagentyp ist eine Weiterentwicklung der seit wenigen Jahren u. a. auch in Mittelhessen von der HLB eingesetzten "Flirt". Dieser neue "Flirt 3" wurde erst auf der letzten Inno-Trans-Messe im September 2014 in Berlin vorgestellt. Er kommt jetzt für DB Regio aber außerhalb Hessens zum Einsatz.

Seite öffnet sich im neuen Fenster:
http://www.vagonweb.cz/fotogalerie/D/DB_429.php?lang=de

Weitere Infos zu dieser Triebwagengruppe siehe Suchmaschinen nach dem Begriff: - Stadler Flirt -
Für Fahrgäste kennzeichnend ist besonders die hohe Laufruhe, aber jetzt auch wieder einmal spezielle Leselampen über den Sitzen. Natürlich sind diese Fahrzeuge auch für Anwohner von Bahnlinien sehr leise.

Ganz allgemein verhelfen moderne mehrachsige Triebwagen, egal ob "Talent 2", "Flirt 3" oder "Lint 81" zu mehr Fahrkomfort gegenüber Linienbussen und auch deutlich größere Fahrgasträume bei gleichzeitig erheblich schnelleren Reisezeiten.

geschrieben am 16.06.2015 19:25

Fahrten zu den Weihnachtsmärkten im weiteren Umkreis bzw "Glühweinfahrten" gelten als Highlight, alljährlich im Dezember. Im Bild ein Arrangement der OEF in Gießen.
Diese Touren sind Gesellschaftssonderzüge, also kein planmäßiger Schienenverkehr (spezielle Fahrkarten im Vorverkauf, spezieller bzw. individueller Fahrplan, diese Fahrten finden nur bei ausreichend Anmeldungen statt).

Resümee: die Bevölkerung nutzt das Angebot, will nicht endlos (im Lumdatal) theoretisieren.

geschrieben am 16.06.2015 19:18

Hier im Bild zu Demozwecken mit Kreuz. Die Montage erfolgt in Höhe der breitesten Stelle, also wenige Zentimeter höher.

Diese Rohrrahmenbügel sind feuerverzinkt, danach in RAL 3000 lackiert. Das Flacheisen dient zur stabilen Halterung.

Es gibt Bahnübergänge, die mit deutlich mehr als 4 Andreaskreuzen (für Seitenstraßen) ausgestattet sind.


geschrieben am 16.06.2015 19:16

Dem Schienenverkehr ist Vorrang zu gewähren... So pauken es Fahrlehrer ihren Fahrschülern (hoffentlich eindringlich) ein. Im Lumdatal gibt es auf 14 km Gleislänge zurzeit 28 Bahnübergänge. In unterschiedlichster Ausprägung, aber kein einziger Schrankenposten. Die Montage der technisch gesicherten 14 Anlagen vom Typ "Lo57" (teilweise mit Halbschranken) erfolgte in den 1970er Jahren nach damals modernem Standard. D.h. die Anlagen sind ferneingeschaltet oder werden vom fahrenden Zug per Induktion eingeschaltet. Weitere 14 Anlagen sind techjnisch nicht gesichert. Eine Anlage in Daubringen/Großgasse wurde gegen Ende der 1990er Jahre in den Typ "E-BütVB" modernisiert. Eine Anlage in Allendorf/Allertshäuser Straße wurde im Dezember 2003 komplett demontiert.

Weitere Erläuterungen siehe auch hier
(Seite öffnet sich im neuen Fenster):
http://www.strassenschilder.de/vorschriftszeichen/andreaskreuz/

geschrieben am 16.06.2015 19:11

Leider unterliegen die Andreaskreuze im Lumdatal zuweilen auch Vandalismusangriffen durch Dritte. Um etwas Schutz zu bieten wurden schon vorher immer mal wieder Schutzbügel angefertigt. Jetzt wieder in einer "Kleinserie" von insgesamt 7 Stück. Die Anfertigung erfolgt handwerklich-manuell.

geschrieben am 16.06.2015 19:06

Für eine Eisenbahnlinie läge es deshalb nahe, den Verkehrsopfern zu gedenken. Im Zusammenhang fällt dann in Bezug zur Lumdatalbahn spontan ein Tag ein, der anno 2014 rund 70 Jahre zurück liegt. Als, -in Kriegszeiten, am 09. September 1944 bei einem Angriff amerikanischer Flieger auf einen Personenzug 16 Tote zu beklagen waren.

Der ausführlicher Text wurde als PDF für Sie hinterlegt und ist mit dem Adobe Reader aufrufbar.

geschrieben am 16.06.2015 16:11

Seit längerer Zeit hat die SWR Sendereihe "Eisenbahn-Romantik" von und mit Hagen von Ortloff einen Kultstatus erlangt. Sie deckt zum Thema Eisenbahn so ziemlich alles ab, was irgendwie berichtenswert ist. Ob von der Vorstellung historischer Filmdokumente verschiedener Autoren,  der Entwicklung der Karlsruher Stadtbahn, über den Streit  bezgl. "S21",  über Schmalspur-Dampfzug-Atmosphäre oder Inselbahn-Draisinen-Verkehr bis hin zu exotischen Berichten über Bahnen in fernen Ländern.

Natürlich könnten wir zur Lumdatalbahn thematisch auch mindestens eine Folge zusamenstellen.

Um diesbezügliche Nachfragen zu beantworten, sowie eine Übersicht zu bieten, sei auf folgendes Filmmaterial verwiesen:

a) ca. 20 Min.  Film über den Bau der Reichsautobahn im Jahr 1937/1938 in der Gemarkung Lumda. Dieser beschreibt sehr anschaulich die Arbeitsbedingungen und das  damals zur Verfügung stehende Equipment zum Bau der (Reichs-)Autobahn 5; die Filmdoku fand zufällig im Lumdatal statt. In der Frühphase des Autobahnbaues wurde die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft (DRG; später Deutsche Bundesbahn)  sowohl logistisch, als auch wirtschaftlich und administrativ  zum Bau dieser Fernverkehrswege herangezogen. Der Bahnhof Lumda wurde deshalb in jener Zeit extra erweitert.
Der Film ist eine s/w Werksaufnahme der beteiligten und ausführenden Baufirmen aus den Jahren 1937/38.

b) ca. 20 Min.  Film in s/w planmässiger Dampfbetrieb im Lumdatal u. a. mit der Dampflok der BR 65 und BR 66 aus den Jahren 1966/67/68
Dieser Film beschreibt die typische Szenerie eines Alltagsbetriebs Mitte der 1960er Jahre. Motiv dürfte die Aufgabe der Dampflokunterhaltung im Bw Gießen in 1968 gewesen sein. Deshalb waren die zu sehenden Maschinen auch noch in Gießen beheimatet. Er beinhaltet sozusagen eine Bahnfahrt nach Londorf und zurück.
Die Filmaufnahmen stammen von Herrn Pfarrer a. D. Kurt Burlein, der zum damaligen Aufnahmezeitpunkt Pfarrer in Grünberg war!

c) ca. 20 Min. Film in Farbe mit Plandampf im Lumdatal im Herbst 1972 mit Dampfloks der BR 50 (ff) und stattlichen Personenwagenparks von bis zu  9 Wagen.
In den frühen 1970er Jahren zeichnete sich das Ende des Dampfbetriebs im Lumdatal, als auch in 1977 allgemein im Bundesgebiet ab. Nachdem in 1968 die Unterhaltung von Dampflokomotiven im Bw Gießen aufgegeben worden war, kamen anschließend bis etwa Frühjahr 1973 die Maschinen der BR 50 vom Bw Limburg in Umläufen über die Lahntalbahn bis Gießen und dann weiter bis Londorf zum Einsatz.
Der Film wurde von Herrn Werner Riemann aus Marburg im Super-8-Format an verschiedenen Stellen im Lumdatal und Gießen aufgenommen.

d) Filmaufnahmen kurz vor der Einstellung des regelmässigen Personenverkehrs. Dieser Film wurde durch Horst Reinsberg (verstorben) im Frühjahr 1981 für den damaligen Foto- und Filmclub Lollar aufgezeichnet. Darin werden die im letzten Betriebsjahr bis Ende Mai 1981 verkehrenden Schienenbusse VT 798 im Alltagsbetrieb gezeigt.
Leider ist dieser Film verschollen. Hiermit ergeht die freundliche Bitte um Auskunft bezgl.  dessen Verbleib.

e) Jeweils ca. 30 Min. Farbfilme zu den Sonderfahrten am 31.Oktober 1993 im stilliegenden Abschnitt bis nach Allendorf/Lda. mit Doppeltraktion DB VT 628, sowie am 21. Juli 1996 mit Doppeltraktion HLB VT 629. Einer der Filmautoren war auch der vorgenannte Horst Reinsberg, aber auch durch Jochen Lindemann. Diese Beiträge sind teilweise bei Youtube einsehbar. Weitgehend O-Ton, das heisst akustisch unbearbeitet.

f) Zu weiteren Sonderfahrten, u.a. Schmaadleckershuttles und ein Dampfsonderzug am 25.Sept. 2011 gibt es weitere Film(-chen) verschiedener Autoren, die teilweise ebenso bei Youtube einsehbar sind. Ggf. die Suchfunktionen nutzen.

g) Spektakulär viele Klickzahlen hat auch ein bei Youtube hochgeladener Film, der anläßlich der Modelleisenbahn-Ausstellung der Modellbahnfreunde Lollar im Lollarer Bürgerhaus Ende 2013 aufgezeichnet wurde:
http://www.youtube.com/watch?v=Tqc3OrT3zQk

siehe auch:
http://modellbahnfreunde-lollar.eu/

h) Verkehrspolitisches Streitgespräch in Daubringen bezgl. für und wider der Lumdatalbahn Reaktivierung in einer Magazinsendung eines kommerziellen Fernsehsenders.  Aufgezeichnet Mitte der 1990er Jahre. Copyright bei dem betreffenden Sender.

i) Zwei kurze Beiträge im hessischen Fernsehen: in der Magazin-Sendung "Hessenschau" (Kompakt) am Do. 11.Okt. 2012 über die Initiierung bzw Beauftragung einer Machbarkeitsstudie -genauer- Vorstufenprüfung im Rahmen einer Nutzen-Kosten-Untersuchung, sowie in der Sendung "M€X-das Marktmagazin" ein Beitrag zum Thema "wo Bus und Bahn die Hessen stehen lässt" über verbesserungsbedüftige ÖPNV Angebote. Gesendet am Mi. 04.Sept. 2013.

Die  Filme unter a), b) und c) wurden von Herrn Manfred Wahl, Vorsitzender des Film.- u. Fotoclubs aus Wettenberg, digitalisiert und nachträglich stimmig vertont! Herr Horst Seidel, ebenfalls Vereinsmitglied, führte die Filme auf Wunsch mit professionellem Equipment auf!

Ferner muss auf verschiedene Beiträge bei einem nichtkommerziellen lokalen Radiosender verwiesen werden:
http://rumsenden.de/

Zum Beispiel:
http://rumsenden.de/2014/03/05/die-neue-lumdatalbahn/

Die SWR-Sendereihe Eisenbahn-Romantik hat bisher das Thema Lumdatalbahn noch nicht aufgegriffen.

Weil die Geschichte der Lumdatalbahn noch nicht zu Ende ist, wird auch in Zukunft mit weiteren Filmbeiträgen zu rechnen sein.

geschrieben am 16.06.2015 16:04

Wieso wird ein Beitrag, wie dieser hier über den Radverkehr in einer Stadt, bei uns als Lumdatal-Bahn-Befürwortern auf unserer Seite eingestellt?
AW: Weil sich die Verkehrsträger Fahrrad und Schienenverkehr gut ergänzen.
Konkret, in eigentlich jedem "Mittel-Hessen-Express" oder "Main-Lahn-Sieg-Express" werden Fahrräder, selbst im Winterhalbjahr mitbefördert.
Am Haltepunkt in Daubringen sind sogar schon seit ein paar Jahren Fahrradständer montiert. In Lollar kann der Fahrradständer am Bahnhof selbst jetzt im November die dort abgestellten Räder kaum alle aufnehmen.

-Intermodalität- lautet das dazu passende Schlagwort in der Verkehrsplanung. Bitte ggf. einfach per Suchfunktion erklären lassen.

Beruhigend ist hier vor Ort auch die Situation, wonach der "Lumda-Wieseck-Radrundweg" bereits existiert, rege nachgefragt wird und teilweise parallel zur Bahntrasse verläuft. Einige aufgestellte Infotafeln entlang des Radweges informieren über lokale Besonderheiten oder Sehenswertes.

Aber wer macht sich Gedanken über den volkswirtschaftlichen Nutzen beim radfahren?

"#Verkehrswissen auf Zukunft Mobilität: Der Radverkehr in Kopenhagen bringt einen Nutzen von 0,16 € / km. Der Pkw-Verkehr erzeugt im Vergleich einen volkswirtschaftlichen Schaden von 0,15 € / km."

Zum ganzen Artikel (Seite öffnet sich im neuen Fenster):
http://www.zukunft-mobilitaet.net/91767/fussgaenger-und-radverkehr/nutzen-eines-kilometers-fahrradfahrt-kopenhagen/


Weiterverbreitung ausdrücklich erwünscht!

Quelle: www.zukunft-mobilitaet.net

geschrieben am 16.06.2015 15:54

Der Haltepunkt Daubringen liegt nahe an der von der lokalen Politik titulierten "Vitalen Mitte Staufenberg" mit seinem Gewerbepark, der Stadthalle und dem Rathaus. Erreichbar ist der Haltepunkt in der "Großgasse" in Daubringen. Bis etwa 1977 stand dort ein eingeschossiges Stationsgebäude, welches aber nicht im üblichen Baustil der "Villen der Rabenau" (andere Empfangsgebäude) errichtet war.

In 2003 wurde das Areal modernisiert und den Grundbedürfnissen bezüglich Einstiegshöhe angepasst, seitdem auch regelmässig bepflegt. Die Fahrradständer bieten offene Stellflächen für 8 Räder. Die Fahrzeit nach Gießen/Bahnhof betrug in 1981 ca. 12 Min.

Shuttle in 2013 Bildautor: Karl Wagner, mit freundlichem Dank zur Verfügung gestellt
fast historisch, aber eine Chartertour der OEF e.V.

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