Lumdatalbahnverein äußert sich zu Vorwürfen der Allendorfer CDU

Der Verein Lumdatalbahn e. V. hat in seiner Satzung stehen, dass er sich nicht parteipolitisch betätigt. Das möchten wir mit unserer Pressemitteilung auch so halten. Auch, wenn es vielleicht wegen der Pressemitteilung der Allendorfer CDU angebracht wäre, Stellung zu beziehen. In dieser Pressemitteilung geht Ulrich Krieb, CDU-Fraktionsvorsitzender, auf eine Zahl von 150.000,- Euro, die er als Strukturbeitrag zur Lumdatalbahn (LB) für 2019 beziffert, ein. Zum Schluss des Artikels schreibt er „Die SPD hat sich die Zustimmung zum Haushalt und damit zu ihrem Projekt Lumdatalbahn clever erkauft“. Soweit die Fakten zur Lumdatalbahn in diesem Artikel.
Der Verein LB e. V. stellt dazu fest:
Die Stadt hat bis zum jetzigen Zeitpunkt Null Euro ausgegeben und auch nichts im Haushalt eingestellt. Unsere Frage, wie kommt Ulrich Krieb auf diese Summe?
Bei der Haushaltsabstimmung haben alle Parteien, außer dem Antragsteller CDU, nicht für einen Verkauf des Grundstückes, ehemaliger Container-Standort, am Bahnhof zugestimmt.
Es ist nicht das alleinige Projekt der SPD in Allendorf (Lumda). Im Koalitionsvertrag der Landesregierung, die bekanntlicherweise aus CDU und Bündnis90/Die Grünen besteht, steht, dass die Lumdatalbahn, die Horlofftalbahn und die Aartalbahn reaktiviert werden soll. Also, die CDU in Hessen ist dafür. Die CDU, wie alle anderen Parteien im Kreistag, haben zu den ersten Planungsstufen der Reaktivierung zugestimmt.
Der Verein dankt in diesem Zusammenhang der Landrätin Anita Schneider und allen Parteien im Kreistag für die Haltung zu den Reaktivierungen im Landkreis Gießen sowie den Kommunalpolitikern im Lumdatal, die sich für verbesserten ÖPNV, Mobilität, den ländlichen Raum und für den Klimaschutz einsetzen. Denn all diese Themen stehen in Verbindung mit dem Projekt “Reaktivierung der Lumdatalbahn”.
An dieser Stelle danken wir allen unseren Mitgliedern, die nicht nur aus dem Lumdatal kommen und die sich für eine lebenswerte und liebenswerte Region und deren Bewohner einsetzen.

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