Großer Bahnhof heute für Lollar!

Bei bestem Wetter erster Spatenstich zum bevorstehenden Umbau des Bahnhofs Lollar durch Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, Dr. Klaus Vornhusen (Deutsche Bahn, Konzernbevollmächtigter für das Land Hessen) sowie weiteren Funktionsträgern.

Als kleines Dankeschön für das Engagement zur Reaktivierung der Lumdatalbahn überreichte der Vorstand des Lumdatalbahnvereins symbolisch einen Zug mit Hessenwappen und Zielausrichtung Rabenau-Londorf. Herr Dr. Klaus Vornhusen bekam eine limitierte LB-Tasse für einen schmackhaften Kaffee morgens.“

Forum Mobilität im Wiesbadener Landtag

„Gestern nahm der Lumdatalbahnverein sowie die AG Horlofftalbahn im Hessischen Landtag am Forum Mobilität auf Einladung von Thorsten Schäfer-Gümbel, SPD-Fraktionsvorsitzender teil und die Gelegenheit wahr, um bei den Podiumsteilnehmern die Reaktivierung der Lumdatalbahn und der Horlofftalbahn deren Wichtigkeit zum Ausdruck zu bringen.
In der Hoffnung, sich auch in nächster Zeit an die Reaktivierung der Lumdatalbahn und die Notwendigkeit für die Region zu erinnern, hat der LB e. V. den Herren Günter Rudoph (Mitglied des Regierungsteams von Thorsten Schäfer-Gümbel für das Ministerium für Verkehr und Mobilität, der ihn zuvor vorstellte), Kai Daubertshäuser vom RMV sowie Tobias Eckert (Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag) eine limitierte LB-Tasse vor rund 150 Teilnehmern durch das Vorstandsmitglied Kerstin Lotz überreicht.

3. Bahn-Erlebnis-Tag nach Koblenz

In einem VT 642 Desiro der DB starteten 95 Fahrgäste zur ausverkauften Sonderfahrt nach Koblenz, um dort das Eisenbahn-Museum zu besichtigen, um die Stadt zu erkunden oder shoppen zu gehen, was auch einige Mitgereisten taten. „Wir müssen unser Motto heute ändern“, so der Vorsitzende Manfred Lotz, „neben der Bahn-Erlebnis-Reise müssen wir noch Abenteuerfahrt einfügen“. Denn, Koblenz befand sich im Ausnahmezustand, in der Nähe des Hauptbahnhofes wurde eine 500 kg Flieger-Bomber aus dem 2. Weltkrieg entschärft. Dank umsichtiger Verantwortlicher der LB e. V. um Friedrich Lang und Kerstin Lotz, die immer im telefonischen Kontakt zur DB standen, gab es keine An- und keine Abreiseprobleme für die Mitreisenden. Zu Sehenswürdigkeiten entlang der Lahn moderierte Gregor Atzbach in gekonnter Manier. „Wir wollen neugierig machen, wollen Fahrgäste gewinnen, die die Lumdatalbahn hoffentlich zukünftig nutzen können und Routine in Fahrtgewohnheiten bringen sowie die Aufmerksamkeit auf unseren Verein LB e. V. zu lenken“. Das ist letztlich sehr gut gelungen, wie zufriedene Fahrgäste aus Kassel, Herborn, Gießen und dem Lumdatal bescheinigten. Das DB Museum wartete dann mit einer Vielzahl von historischer Bahnfahrzeuge auf, die von ehrenamtlich tätigen Eisenbahner gepflegt werden. Zu sehen waren unter anderem der legendäre TEE-Dieselzug VT 601, die klassischen IC Lokomotive 103 und auch der Salonwagen, der Konrad Adenauer bei seiner legendären Moskaureise als Rückzugs- und Besprechungsraum diente.

Nach einer Extrarunde um die Mittelrheinstadt (unser Zug war der erste, der nach der Entwarnung der Entschärfung der Bombe freigegeben wurde) ging es am Ehrenbreitsteinerufer mit Blick auf das Deutsche Eck und die moderne Rheinseilbahn im Sonderzug mit Kurs auf Wetzlar, Gießen und Lollar.

Herzlichen Dank allen Teilnehmenden, den Sponsoren sowie allen Helferinnen und Helfern! Nach einer ausgesprochenen spannenden Vorbereitungszeit ist sich das LB-Team einig… Es hat Spaß gemacht, mit so vielen netten und zufriedenen Fahrgästen gemeinsam den 3. Bahn-Erlebnis-Tag zu erleben.
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Demokratiekonferenz am 22.04.2017 in Allendorf Lumda

Londorf-London-Hawai

Nicht nur die Vorstands- und Vereinsmitglieder konnten sich im Workshop „ÖPNV und Verkehr“ bei der Veranstaltung von DABEISEIN Lumdatal am 22.04.2017 in Allendorf/Lumda erfolgreich mit einbringen. Das Highlight aus unterschiedlichen Themengebieten wurde hervorragend, belebend und sehr amüsant von dem improvisierenden Theater Fast Forward Theatre aus Marburg unter Mitnahme des Publikums aufgeführt. Ein Genuss für Jedermann!

Herzlichen Dank für die Genehmigung zur Veröffentlichung an das Fast Forward Theater!

https://www.fast-forward-theatre.de/

Bildautor: Kerstin Lotz
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Rollender Infotag 2016 mit Pendelfahrten

Am 17.12.2016 fand als voraussichtlich letzte Veranstaltung im Jahr 2016 eine Informationsveranstaltung auf der Lumdatalbahnstrecke Lollar-Mainzlar mit drei Pendelfahrten statt, die der Bevölkerung aus dem Lumdatal und allen interessierten Menschen angeboten wurden.

Ziel der Veranstaltung war jeweils der Bahnhof in Lollar, wo das Bahnhofsgebäude, welches vom Besitzer Klaus Zecher (Vereinsmitglied) derzeit umgebaut wird, besichtigt werden konnte. Unter den zahlreichen Interessierten waren die Bürgermeister Kurt Hillgärtner (Rabenau) und Annette Bergen-Krause (Allendorf/Lda.), die sich mit Spenden an den Fahrtkosten beteiligten. Vorsitzender Michael Laux und seine Mitstreiter vom Vorstand konnten neben Bergen-Krause und Hillgärtner die Gießener Bürgermeisterin Weigel-Greilich, einige Kommunalpolitiker und Kreistagsmitglieder verschiedener Parteien, den Landesvorsitzenden von Pro Bahn und Bus Stefan Sitzmann, den Präsidenten des Deutschen Bahnkunden-Verbandes und Geschäftsführer der Deutschen Regionaleisenbahn (DRE) Gerhard J. Curth (Berlin) sowie den Vizepräsidenten des Deutschen Bahnkunden-Verbandes Wolfgang Klapdor (Worms) begrüßen. Stefan Sitzmann von Pro Bahn und Bus dankte dem Lumdatalbahnverein für seine intensiven Bemühungen um die Reaktivierung und überreichte Kerstin Lotz (Vorstand LB e. V.) als Anerkennung ein Bild aus der Region aus aktiven Fahrtzeiten mit der Hoffnung, dass dieses Bild bald wieder lebendig wird.

Aufgewertet wurde die Veranstaltung des nichtkommerziellen Lokalradiosenders „Radio Unerhört“ aus Marburg, Frequenz 90,1 MHz.

Bildautoren: Kerstin Lotz und diverse Besucher
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Raus aus dem Haus: Kindersonderfahrt am 9. Oktober 2016

Unter dem Motto „Raus aus dem Haus“ veranstaltete der Lumdatalbahn e.V. am 9. Oktober 2016 in Zusammenarbeit mit den Eisenbahnfreunden Wetterau e.V., der Hessischen Landesbahn und der Sparda Bank Hessen eine Sonderfahrt für Familien mit Kindern.

Die Fahrt führte von Mainzlar nach Bad Nauheim und von dort aus weiter mit der Museumseisenbahn nach Griedel.

Bildautoren: Manfred Lotz, Karl Wagner und Gregor Atzbach
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Wanderausstellung MINT+ für Nachhaltigkeit und Frieden

Sowohl Lumdatal- als auch Horlofftalbahn-Aktivisten trafen sich heute mit Barbara Baumann, Initiatorin der Wanderausstellung „MINT+ für Nachhaltigkeit und Frieden“ im Gießener Hauptbahnhof.

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Dazu wurden zahlreiche interessante Ausstellungsstücke präsentiert.

Eine nachhaltige und friedliche Welt muss auf der globalen Ebene bewirkt werden. Doch auch und gerade wir sind gefragt, in den so genannten „entwickelten“ Ländern. Wie also sollen wir mit unseren Expertisen zur Mathematik, zu den Naturwissenschaften und zur Technik beitragen? Viele haben dazu Ideen, haben eine kooperative oder eine individuelle, eine private oder eine berufliche Agenda. Heute gab es die Möglichkeit mit Interessierten diese Themen anzusprechen.

Dabei kam passend zum Ambiente auch der Punkt der reaktivierbaren Bahnlinien wie die Lumdatal- und Horlofftalbahn zur Sprache. Diese können in vielen Bereichen einen guten Teil zu einer positiven und nachhaltigen Entwicklung beitragen. Darüber waren sich viele Beteiligte einig.

Die Ausstellung verbleibt über mehrere Wochen im DB-Reisezentrum des Gießener Bahnhofs.

Regionalforum 2016 „Ideenreich Zukunft gestalten“

Am 9. Juli fand das Regionalforum 2016 „Ideenreich Zukunft gestalten“ Region Gießener Land e. V. im Rinn-Forum in Heuchelheim statt und wir vom Lumdatalbahnverein waren für die Region live vor Ort.

Herzlichen Dank an die Aktivisten des LB e. V. sowie an Anette Kurth als Regionalmanagerin und Kurt Hillgärtner Vorsitzender Region Gießener Land!

„Keine Zukunft vermag wieder gutzumachen, was Du in der Gegenwart versäumst.“ (Albert Schweitzer)
…so schaut´s aus!

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Kinder dürfen die Eisenbahn entdecken

Große Freude herrscht gestern bei den Aktiven des Vereins Lumdatalbahn e. V bei der Spendenüberreichung anlässlich einer projektbezogenen Ausschreibung. Die Gruppe aus dem Lumdatal gewann einen von dreißig Preisen, mit denen die Sparda-Bank Hessen die Arbeit hessischer Vereine würdigt. „Vereint für Deinen Verein“ war das Motto der Aktion. Die Vereine waren aufgerufen, Projekte einzureichen und darüber im Internet auf den Seiten der Sparda-Bank abstimmen zu lassen.

Den 30 erfolgreichsten Vereinen winkt ein Zuschuss von jeweils 2000 Euro für ihr Projekt. Und waren sind dabei!!!

Der Lumdatalbahnverein zeigt sich überaus erfreut über die positive Resonanz der Öffentlichkeit, die mit ihren vielen Stimmen (sage und schreibe 11.016 Klicks) dafür gesorgt haben, dass wir hessenweit von 524 Projekten den 7. Platz erreichen konnten und somit nun das beworbene Projekt umsetzen können.

Herzlichen Dank allen, die mit ihren täglichen Stimmen das Projekt so intensiv begleitet und unterstützt hatten!

Michael Laux, Vorsitzender des LB e. V.: „Bei unseren Sonderfahrten erleben wir immer wieder Kinder, die zum allerersten Mal an Bord eines Zuges sind. Im ländlichen Raum ist die Bahn mangels Angeboten sehr viel weniger präsent als in den städtischen Regionen. Bis bei uns die moderne Bahn wieder fährt, behelfen wir uns hier im Lumdatal mit Sonderfahrten.“

Die Aktiven des Vereins LB e. V. holen derzeit Angebote ein und rechnen sie durch. Der Traum ist, einer großen Zahl Kinder aus dem Lumdatal eine kostenfreie Triebwagenfahrt in den Taunus in den Freizeitpark „Lochmühle“ mit deutlich vergünstigtem Eintrittspreis zu ermöglichen. Die „Taunusbahn“ hat nämlich Vorbildcharakter für die LB-Aktiven. Sie wurde vor gut zwei Jahrzehnten grunderneuert, die Teilstrecke in den südlichen Lahn-Dill-Kreis war sogar stillgelegt gewesen. Heute ist die Linie so erfolgreich, dass über S-Bahn-Angebote von Frankfurt bis Usingen nachgedacht wird.

LB e. V.-Vorsitzender Michael Laux: „Die Taunusbahn ermöglicht Kindern und Jugendlichen der Region die schnelle und stressfreie Fahrt zu weiterführenden Schulen. Auch daran wollen wir uns hier im Lumdatal orientieren. Unsere Lumdatalbahn würde alleine in Gießen drei Schulstandorte optimal für unsere Jugendgeneration erschließen“.

Kerstin Lotz vom Vorstand des LB e. V. dankt der Sparda-Bank anlässlich der Preisübergabe im Bahnhof Londorf für die Möglichkeit, dass solch ein Projekt durchgeführt werden konnte. „Wir hoffen, dass wir den Traum (die Fahrt zur Lochmühle) mit den vorhandenen finanziellen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, den Kindern so verwirklichen können, wie zurzeit in Planung ist. Der Lumdatalbahnverein würde sich freuen, wenn es noch weitere Unterstützer für diese Fahrt geben würde, so dass wir alle in strahlende Kinderaugen blicken können.“

Bildautor: Manfred Lotz

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Wegen Bauarbeiten zurzeit gesperrt

In Lollar ist im Zusammenhang mit der Erschließung des Neubaugebietes Lumdaniederung die Strecke zurzeit betrieblich gesperrt. Um weitere Bau-Parzellen anzuschließen musste die Strecke ggw. auf einer Länge von ca. 10 mtr. entfernt werden. Diese Baustelle befindet sich direkt an der „Kloppmaschin“ in Höhe Bahn-km 25,2 Nach dem Ende der Bauarbeiten wird das Gleis natürlich wieder eingesetzt.

Kurioserweise befindet sich die SH-2-Tafel an der falschen Stelle :-O

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Bilder von unserem Infoabend in Treis am 24.02.2016

Wie können regionale Bahnstrecken mit innovativen Antriebskonzepten wieder einen größeren Beitrag zur nachhaltigen Mobilität aktiv leisten?

Zu diesem Thema des „Nahverkehrs der Zukunft“ begrüßten der Lumdatalbahn e.V. am 24.02.2016 Peter Stephan: Mitglied in der AFS (Arbeitsgemeinschaft des Schienenverkehrs Raum Marburg e.V.).

Außerdem zu Gast waren an diesem Abend: Michael Laux vom Lumdatalbahn e.V. sowie Karl Wagner!

Ein historischer Film zur Lumdatalbahn rundete den Abend ab!

Die Gaststätte Zur Krone bei Norbert Kehr war proppenvoll und wir freuten uns über rege Diskussionen.

Auch die Presse berichtete positiv und lässt auf weitere gute Nachrichten hoffen!

Die Fotos stammen von Kerstin Lotz (Schriftführerin des Vereins).

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Neue Wege in der ÖPNV-Finanzierung, Beitrag im Hessischen Landtag

Anbei ein paar Bilder mit einem Dankeschön an Stephan Kannwischer, der uns am 15.01.2016 die Teilnahme am Fachgespräch (Bündnis 90/Die Grünen „Neue Wege in der ÖPNV-Finanzierung) inkl. Landtags-Rundgang ermöglicht hat, wo wir eindrucksvoll die Reaktivierung der Lumdatalbahn und auch der Horlofftalbahn zum Ausdruck bringen konnten.

Am Rande der Veranstaltung hatten wir auch die Gelegenheit, mit dem Geschäftsführer des RMV, Herrn Knut Ringat, zu sprechen. Nicht nur seine Aussagen ermutigten uns, weiterhin an dem Ziel Reaktivierung tatkräftig weiterzuarbeiten. Beiträge von Dr. Gries (Deutsches Zentrum für Urbanistik), Gerda Weigel-Greilich und Peter Lindner (Wirtschaftsministerium) berichteten zum Thema.

Für Karl Wagner zeigte sich das Impulsreferat für zu ballungsraumlastig und äußerte dies, was zur Folge hatte, dass die folgenden Referenten sich auch dem ländlichen Raum mit all seinen Problemen zuwendeten.

Allen Teilnehmern an dieser Fachtagung prägte sich der Name „Lumdatalbahn“ durch Redebeiträge von Karl Wagner, Lennard Alswede und Stephan Kannwischer gut ein. Auch Klaus Zecher, DGB/Mitglied LB, war in die Diskussion mit eingebunden. Für die Mitglieder der LB und HTB war es ein erfolgreicher Abend.

Die Fotos stammen von Kerstin Lotz (Schriftführerin des Vereins).

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Gleis-Situation in Grünberg 2015

Am 08. Dezember posteten wir auf unserer Facebook-Seite die Einfahrt in Grünberg aus der Londorfer Richtung im September 1996. Zur Erinnerung – Der Teil der „alten Lumdatalbahn“ zwischen Grünberg und Londorf wurde bereits 1965 abgebaut.

Am 25.12.2015, also fast 20 Jahre später, wurde wieder dokumentiert. Abermals derselbe Blickwinkel, diesmal bis zum Empfangsgebäude des Grünberger Bahnhofs, an dem bis heute täglich die Vogelsbergbahn hält.

Bilder: M. Möglich

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Themenabend zum ÖPNV und zur Lumdatalbahn 2015

Am 24.11.2015 fand im Gemeindesaal von Rabenau / Londorf im ehemaligen Bahnhofsgebäude eine Infoveranstaltung zum ÖPNV und zur Lumdatalbahn statt. Gast des Abends war u.a. Diplom-Ingenieur Frank Sachs, Referent im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Abteilung ÖPNV, Eisenbahnwesen sowieVerkehrsinfrastrukturförderung.

Lesen Sie sich dazu auch unsere Pressemitteilung durch:
Reaktivierung der Lumdatalbahn

Die Fotos stammen von Kerstin Lotz (Schriftführerin des Vereins).

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Bilder von unserem Infostand auf dem Nikelsmarkt

Am 01.11.2015 waren wir auf dem 645.-ten Nikelsmarkt in Allendorf (Lumda) mit unserem Präsentationsstand vertreten.
Unsere Mitglieder Michael Laux, Jonathan Alt, Maria Möglich, Marius Möglich, Kerstin Lotz und Guido Koehler begrüßten zahlreiche Besucher, warben für eine Zu(g)kunft im Lumdatal und präsentieren neben unseren Plakaten die neu gestaltete Editionstasse mit einem klassischen Akkutriebwagen vor dem ehemaligen Allendorfer Bahnhofsgebäude, die sich auch hier reger Beliebtheit erfreute.
Während der Stand heute abend um 18 Uhr endete, läuft noch bis Ende Dezember diesen Jahres unsere Mitgliederaktion, bei der unter allen neuen Mitgliederanmeldungen bis zum 31.12.15 zwei Hessentickets im Gesamtwert von 66 € verlost werden. Für 15 € (Schüler / Studenten) bzw. 30 € (Erwachsene) können Sie uns unterstützen, denn nur mit einem breiten Zuspruch aus der Bevölkerung können wir die Bahnstrecke im Lumdatal aus dem Dornröschenschlaf erwecken und einen bleibenden Eindruck auch jenseits unserer Gemeinden hinterlassen. Zahlreiche Vorteile wie der Zeitgewinn für Pendler, die Barrierefreiheit für ältere Menschen und das Platzangebot (z.B. für Radfahrer oder Kinderwägen) sprechen dafür.

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Lumdatalbahn- und Horlofftalbahn-Aktivisten im Gespräch mit Thorsten Schäfer-Gümbel

Am Freitag, den 30.10.2015 gab es ein Treffen der Aktivisten des Lumdatalbahn e.V. und der Horlofftalbahn im SPD Unterbezirk Gießen. Im Henriette-Fürth-Haus konnten wir vor Ort mit Thorsten Schäfer-Gümbel (Fraktionsvorsitzender und Landesvorsitzender der hessischen SPD) über die derzeitige Situation im Öffentlichen Personennahverkehr sprechen und unsere Argumente für eine Zu(g)kunft in unseren Landkreisen darlegen. Wie Karl Wagner nochmals hervorhob, darf der ländliche Raum nicht abgehängt werden. Große Chancen bietet dafür die Schiene.

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Zu bepflegende (Bahn-)Flächen

Wo fängt das Eisenbahn-Gelände an?

Wo hört es auf?

Wie weit wird freigeschnitten?

Warum wird überhaupt freigeschnitten?

Wo darf „gespritzt“ werden?

Inwieweit werden Belange des Naturschutzes berücksichtigt?

Dürft Ihr das?

Diese oder jene Frage taucht immer wieder von Passanten auf, die unsere Pflegearbeiten meist zufällig beobachten. Darunter auch Spötter, die unverhohlen sagen: „ihr seid töricht, macht euch so viel Mühe, es fährt ja doch kein Zug!“

Es geht nicht um die Frage, ob viele, wenige oder gar keine Züge fahren. Es geht um die Erhaltung der Betriebsbereitschaft eines Gleises, also eines öffentlichen Verkehrsweges der Eisenbahn.

Das Bahngelände der Lumdatalbahn ist durchschnittlich um 11 mtr. breit, und insgesamt etwa 14 km lang. Es beginnt in Lollar an der Einleitungsweiche und endet am Prellbock, der in Rabenau-Londorf in Höhe des Eichweges steht. Die Lumdatalbahn ist durchgängig bis Londorf als Verkehrsweg der Eisenbahn gewidmet. Zusätzlich auch im Nahverkehrsplan und Raumordnungsplan genannt.

Kennzeichnend für die Bahntrassen ist auch allgemein:

– Bahntrassen sind kein Kulturland im Sinne der Zuordnung als Landschaftsbestandteil, sondern zumeist öffentl. Verkehrswege (es gibt auch noch private Anschlußbahnen bzw Gleisanschlüße)

– sie versiegeln NICHT die Erdoberfläche.

– Kleinlebenwesen arrangieren sich mit dem Bahnterritorium.

– Verkehre mit Bahnfahrzeugen geniessen gute Werte im Klimaschutz.

– Elektromobilität wird schon seit Jahrzehnten (selbst im Lumdatal per Akkutriebwagen) angeboten

Hier Antworten:

* Ja, wir haben eine unbefristiete Betretungsgenehmigung für Zwecke der Durchführung der Vegetationskontrollen, die sich explizit auf die Lumdatalbahn bezieht

* Ja, wir sind bei der zuständigen Berufgenossenschaft registriert und werden als Eisenbahngesellschaft geführt. → VBG in Hamburg

* Ja, wir sind seit 1993 mit wechselnder Intensivität.an den Büschen und Bäumen entlang der Strecke beschäftigt,

* Ja, diese Arbeiten sind kräftezehrend, schweißtreibend, auch zeitraubend und kostenträchtig

* Ja, personenbezogene Genehmigungen zum Gehölzschnitt und/oder der Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung liegen vor

* Ja, wir haben seit 1996 eine stets gültige streckenbezogene Genehmigung gemäß § 12 Absatz 2 des Pflanzenschutzgesetzes

* Ja, es sind für Bahntrassen (Gleise) zugegelassene Herbizide, die ausschließlich von namhaften Händlern bezogen werden.

* Nein, der Bezug dieser Präparate erfolgt nicht aus dubiosen Quellen (Bezugs.- bzw Liefernachweise können vorgelegt werden)

* Nein, Pestizide, Fungizide oder Insektizide werden nicht appliziert

* Ja, wir bedienen uns auch Subunternehmen zur Herstellung der chem. Vegetationskontrolle

* Ja, wir verfügen über sämtliche Flurkarten aller Bahngelände der Lumdatalbahn, darin sind die Grenzsteine markiert.

* Ja, wir wissen um die Auflagen und Befristungen des hessischen Naturschutzgesetzes, insbes. § 22 HNG

* Ja, die Pflegearbeiten tragen zum positiven Image bei und verhelfen dabei beabsichtigt in den Anliegerorten zu wohlwollender Stimmung sowie zur Erhaltung der Bahntrasse als ortsbildprägender Bestandteil..

* Ja, das Ergebnis der jeweils letzten gutachterlichen Untersuchung beflügelt unser Schaffen.

* Ja, unsere Arbeiten beeinflussen positiv kommende gutachterliche Untersuchungen

* Nein, wir können nicht durchgängig bis Londorf alles optimal auf ehrenamtlicher Basis leisten. Wir arbeiten in Teilabschnitten, springen dabei scheinbar willkürlich hin und her.

* Nein, wir werden nicht müde und verzagen nicht. Die Arbeit wird konzentriert und hartnäckig, teilweise auch verbissen ausgeführt.

* Nein, zu ernsthaften Verletzungen während der Streckenpflegearbeiten ist es hier noch nie gekommen.

* Nein, selbst nahestehende Dritte vermögen den Umfang der manuellen Arbeitsleistung nicht einschätzen.

* Nein, bei diesen nachhaltigen Grünpflege-Arbeiten gibt es kein „fertig“

* Nein, die Mitarbeiter der hessischen Straßenmeistereien arbeiten für ihre identischen Dienste (auf und für Straßen) -im Gegensatz- nicht entgeltfrei oder ehrenamtlich.

* Nein, wir sind kein zugelassener Eisenbahn-Verkehrsbetrieb (EVU) im Sinne des allg. Eisenbahn-Gesetzes, also gemäß § 6 (AEG)

* Nein, wir benötigen zur Bepflegung des betreiberlosen Bahnkörpers keinen Eisenbahn-Betriebsleiter

Güterverkehr

Einer von insgesamt zwei verbliebebenen Gleisanschlüssen im gesamten Landkreis Gießen befindet sich an der Lumdatalbahn in Mainzlar (FMDW). Das Werk wurde in 1907 in Betrieb genommen und ist heute eine Niederlassung eines „global players“. Dort werden mit hohen Qualitätsstandarts feuerfeste Steine für die Verwendung in der Industrie produziert.

Die Leistungen nach Mainzlar ist überwiegend die Versorgung mit Rohstoffen, teils aus Überseegebieten und müßen auf „der letzten Meile“ per Diesellokomotiven erbracht werden.

Seit der Jahreswende 2013/2014 verantwortet DB-Schenker wieder diese Güterverkehre, nachdem über mehrere Jahre hinweg die Kreisbahn-Siegen-Wttgenstein diese Verkehre im Namen für die schweizerische Bundesbahnen erbrachte.

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Der Weg zur deutschen Einheit 2015

Am 02.10.2015 wurde die Ausstellung „Der Weg zur deutschen Einheit“ in „Reunings Halle der Kunst“ eröffnet.

Prof. Dr. Eckart Stratenschulte (Leiter der Europäischen Akademie in Berlin, https://eckartstratenschulte.wordpress.com/ ) berichtete unter anderem auch als Zeitzeuge von den Geschehnissen der friedlichen Revolution der DDR-Bürger.
Des Weiteren waren Landrätin Anita Schneider, Bürgermeisterin Annette Bergen-Krause und stellv. SPD-Vorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel mit von der Partie und trugen mit Gastreden zu einer gelungenen Veranstaltung bei. Musikstücke von Lehrern und Darbietungen der Schülerinnen und Schüler der hiesigen Gesamtschule waren ebenfalls Teil des Programmes.
Die Exponate können über das Schaufenster eingesehen werden. Veranstalter ist die Arbeitsgemeinschaft Heimatgeschichte Allendorf/Lda. e. V.

Die Fotos stammen von Kerstin Lotz (Schriftführerin des Vereins).

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Schaufensterausstellung 2015

Mit einer Schaufenster-Ausstellung in Reunings Halle der Kunst im Zentrum von Allendorf/Lda. wollten der Verein Lumdatalbahn e.V., der Verein Heimatgeschichte Allendorf e.V. und die Oberhessischen Eisenbahnfreunde Ende April 2015 an bzw. für die Eisenbahn im Lumdatal erinnern und werben. Am 29.04.2015 war Eröffnung.

Die Fotos stammen von Kerstin Lotz (Schriftführerin des Vereins).

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